Neue Beschränkungen für Kinder in sozialen Netzwerken: Was die EU-Initiativen vorsehen.
Nach Angaben von inkorr.com: Laut einer neuen Studie des Pew Research Centers verbringen Millionen von Menschen weltweit, auch in Europa, die meiste Zeit im Internet. Rund 28 % der Befragten aus 24 Ländern, darunter 10 europäische, gaben an, dass sie das Internet praktisch ständig nutzen.
Spanien, Großbritannien, Frankreich, Schweden und Italien sind die führenden europäischen Länder in dieser Hinsicht, in denen über 90 % der Bevölkerung zu Hause Zugang zum Breitband-Internet haben. Der höchste Prozentsatz an 'ständigen' Internetnutzern wurde in Japan (56 %) und Südkorea (49 %) verzeichnet. Den geringsten Anteil an Internetnutzern in Europa gibt es in Ungarn, wo nur 12 % der Befragten angaben, dass sie überhaupt nicht online gehen.
Die Ergebnisse der Studie erscheinen vor dem Hintergrund einer zunehmenden Besorgnis über Suchtverhalten in Bezug auf Technologie und Internet. Politiker in Europa beginnen, auf diesen Trend aufmerksam zu werden. Zum Beispiel betonte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, dass die Gefahren sozialer Netzwerke für Jugendliche denen von Alkohol und Drogen ähneln. Sie initiierte eine Diskussion über das Thema 'digitale Volljährigkeit' und die Beschränkung des Zugangs zu sozialen Netzwerken für Kinder.
Schulen und soziale Netzwerke
Nach Angaben der UNESCO haben bis Ende 2024 viele Schulen weltweit bereits die Nutzung von Smartphones verboten. In der Türkei treten bald neue Regeln in Kraft, die es Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren verbieten werden, Konten in sozialen Netzwerken zu erstellen.
Die Analyse der Internetnutzung in verschiedenen Ländern und Initiativen im Bereich der digitalen Sicherheit unterstreichen die Notwendigkeit, die digitale Aktivität der Bevölkerung zu steuern, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Dies zeigt die Wichtigkeit der Umsetzung effektiver Maßnahmen zum Schutz von Jugendlichen vor potenziellen Gefahren im Netz.
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