Extremfrost in Odessa: Wie 20.000 Vögel den strengen Winter überstehen.
Vogelzählung in der Region Odessa: Die Folgen des extremen Frosts
Nach Angaben von Novyny.live: Die jährliche Wintervogelzählung in den Feuchtgebieten der Region Odessa hat deutliche Veränderungen in Anzahl und Artenzusammensetzung aufgezeigt. Grund dafür sind die extremen Wetterbedingungen, bei denen die Temperaturen auf bis zu -12 °C sanken. Solche Kälteperioden stellen eine besondere Herausforderung für überwinternde Wasservögel dar.
Die Ergebnisse der Winterzählung
Vom 19. bis 22. Januar wurde im Feuchtgebietssystem der Seen Schahany, Alibej und Burnas gezählt. Ökologen erfassten insgesamt über 20.000 Vögel aus 47 verschiedenen Arten. Die häufigste Art war mit über 7.500 Individuen die Stockente. Weitere auffällige Ergebnisse waren:
- etwa 7.000 Blässgänse;
- 2.600 Pfeifenten;
- 1.300 Brandgänse.
Unter den weiteren Arten wurden drei Schwanenarten registriert, allerdings nur in geringer Zahl von jeweils wenigen Dutzend Tieren. Bemerkenswert war auch die Anwesenheit von 140 Mittelmeermöwen. Auch einige Graukraniche, die in der Region überwintern, wurden gesichtet.
Die Zählung unter diesen extremen Bedingungen liefert somit wertvolle Einblicke in das Winterverhalten der Vögel und die Dynamik ihrer Populationen.
Das Überwinterungsverhalten von Vögeln, besonders unter solch extremen Bedingungen, ist ein wichtiger Indikator für den Zustand des regionalen Ökosystems. Veränderungen in den Beständen können Aufschluss über die Anpassungsfähigkeit der Arten an einen zunehmend instabilen Klimaverlauf geben. Regelmäßige Erfassungen wie diese sind daher unverzichtbar, um Schutzmaßnahmen für bedrohte Populationen gezielt anzupassen und zu verbessern.
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