Russische Truppen treffen ein Wohngebäude in Saporischschja: Über 130 Wohnungen zerstört.

Russische Truppen treffen ein Wohngebäude in Saporischschja: Über 130 Wohnungen zerstört
Russische Truppen treffen ein Wohngebäude in Saporischschja: Über 130 Wohnungen zerstört

Nach Angaben von ТСН: Im Stadtzentrum von Saporischschja haben russische Truppen erneut Wohngebiete angegriffen. Bei dem Beschuss gab es drei Einschläge, darunter auch auf ein Infrastrukturobjekt und ein Mehrfamilienhaus. Eine gesteuerte Bombe traf ein Wohnhochhaus und zerstörte Wohnungen.

Epi-Zentrum des Schlags im 7. Stock

Am meisten betroffen ist der 7. Stock des Gebäudes, wo die feindliche Munition einschlug und ein gewaltiges Feuer ausbrach. Swetlana, die Tochter von Rentnern, deren Wohnung im Epizentrum lag, kann immer noch nicht glauben, dass ihre Eltern überlebt haben.

„Das Epizentrum befindet sich genau in ihrer Wohnung. Ich weiß nicht, durch welches Wunder sie überlebt haben. Der Einschlag von der Seite — mein Vater ging in die Küche und meine Mutter war im Wohnzimmer. Ich weiß nicht, wie sie überlebt haben“, erzählt Swetlana.

Die Betroffenen, Mykola und Walentina Sumachowi, erinnern sich mit Schrecken an den Moment der Explosion. Die Frau sagt, dass sofort viel Staub und Trümmer um sie herum waren.

„Ich rufe meinen Mann, aber er antwortet nicht. Der Flur, um hinauszukommen — ist komplett verschüttet: Kleiderschränke, ein Regal. Die Retter haben uns herausgezogen, das Feuer war noch nicht ausgebrochen. Sie rannten: „Es wird jetzt brennen!“ So sind wir herausgekommen, und alles ist dort geblieben“, teilt Frau Walentina mit.

Folgen des Angriffs: Dutzende Verletzte und ein Kind im Krankenhaus

Nach vorläufigen Angaben sind über 130 Wohnungen beschädigt worden. Die Anzahl der Verletzten hat bereits dreißig überschritten, darunter ist ein Kind. Viele Menschen befinden sich in einem Schockzustand, einige warten auf Nachrichten über ihre Angehörigen, die während des Angriffs zu Hause waren.

Rettungsoperation läuft weiter

Am Unfallort arbeiten aktiv die Notfalldienste und die Retter des Staatlichen Notfallsdienstes. Sie versuchen, das Feuer in den oberen Stockwerken zu löschen, während sie die Trümmer beseitigen.

„Unter den Trümmern könnten noch Menschen sein“, warnen die Beamten des Notfalldienstes.

Psychologen bieten den Bewohnern Hilfe an, die in wenigen Minuten ihr Dach über dem Kopf und ihre Sachen verloren haben. Die Such- und Rettungsarbeiten werden fortgesetzt, bis jeder Meter der zerstörten Strukturen überprüft wurde.

Diese Tragödie bestätigt erneut die Gefahr für Zivilisten während des Krieges. Die Technologien, die im Kampf eingesetzt werden, gefährden das Leben und die Gesundheit gewöhnlicher Menschen. Die Zeugenaussagen der Überlebenden zeigen, wie wichtig es ist, in einer so schwierigen Situation Unterstützung zu haben, da viele Menschen obdachlos und ohne Angehörige geblieben sind.


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