Siegerentwurf für ein Lesja-Ukrajinka-Denkmal in Odessa steht fest.

Siegerentwurf für ein Lesja-Ukrajinka-Denkmal in Odessa steht fest
Siegerentwurf für ein Lesja-Ukrajinka-Denkmal in Odessa steht fest

Wer den Wettbewerb für das Denkmal der ukrainischen Dichterin gewann

Nach Angaben von Novyny.live: In Odessa steht nun fest, welches Denkmal zu Ehren der Nationaldichterin Lesja Ukrajinka errichtet wird. Der Siegerentwurf stammt von einem Team um den Bildhauer Mykola Bilyk und die Architekten Andrij Kostruba, Marija Matuschenko und Oleksandr Vovk. Aufgestellt werden soll das Monument in einem kleinen Park an der nach der Dichterin benannten Lesja-Ukrajinka-Allee.

Die weiteren Platzierten des Wettbewerbs

  • Den zweiten Rang belegte ein Entwurf der Bildhauer Wiktorija Lipowka und Oleksandr Ruban in Zusammenarbeit mit den Architekten Andrij Danylenko und Kateryna Lipowka.
  • Das dritte Platz ging an das Team der Bildhauerin Anastasija Kosmynska und der Architekten Mykola Tschepelew und Mykola Wolkow.

Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb nach einem Beschluss des Exekutivkomitees des Stadtrats von Odessa im August 2025. Die Einreichungsfrist lief bis zum 30. Januar 2026. Teilnahmeberechtigt waren professionelle Architekten, Bildhauer, Designer, Studierende entsprechender Fachrichtungen sowie Autorenteams. Die Entscheidung fiel in einer Stadt, die traditionell ein Schmelztiegel der Kulturen ist und nun ein Zeichen für die ukrainische Identität setzt.

Wie die Stadträtin Olha Kwasnyzka mitteilte, soll das Denkmal mit möglichst geringen Eingriffen in das bestehende städtebauliche Umfeld integriert werden.

„Die Errichtung eines Denkmals für Lesja Ukrajinka in Odessa ist von großer Bedeutung für die kulturelle Entwicklung der Stadt. Es wird ein Symbol der Ehrung der ukrainischen Literatur und ihrer herausragenden Vertreter sein.“ - Olha Kwasnyzka

Die Realisierung des Projekts wird dazu beitragen, das Werk der bedeutenden Dichterin unter Einheimischen und Touristen bekannter zu machen und die kulturelle Identität der Region zu unterstreichen. Angesichts der breiten Beteiligung qualifizierter Fachleute am Wettbewerb darf man auf ein Denkmal von hoher künstlerischer Qualität hoffen.


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