Odesa lehnt Sonderzahlung für Geburten am Stadtfeiertag ab.

Odesa lehnt Sonderzahlung für Geburten am Stadtfeiertag ab
Odesa lehnt Sonderzahlung für Geburten am Stadtfeiertag ab

Keine Einmalzahlung für einen bestimmten Geburtstag

Nach Angaben von Novyny.live: Die Stadtverwaltung Odessa hat einen Vorschlag abgelehnt, Müttern, die am 2. September ein Kind zur Welt bringen, eine Einmalzahlung von 20.000 Hrywnja zu gewähren. Dieser Tag ist der Stadtfeiertag Odessas. Die Diskussion fand in der Kommission für Sozialpolitik statt. Die Abgeordneten unterstützten die Idee nicht, da sie eine mögliche Ungerechtigkeit gegenüber anderen Eltern sah, die für Geburten an anderen Tagen keine vergleichbare Unterstützung erhalten würden.

Für die Umsetzung der Initiative waren etwa 400.000 Hrywnja eingeplant. Vertreter des Bürgermeisteramtes wiesen jedoch darauf hin, dass eine finanzielle Hilfe, die ausschließlich vom Geburtsdatum abhängt, als diskriminierend angesehen werden könnte. Die Abgeordnete Lilija Leonidowa betonte, eine solche Praxis sei unfair. Ihr Kollege Serhij Schmatko schlug vor, stattdessen alternative Unterstützungsformen wie Geschenke oder Gutscheine zu prüfen, die einer größeren Zahl von Familien zugutekommen könnten.

Geplante Erhöhung staatlicher Leistungen

Es ist erwähnenswert, dass in der Ukraine ab dem 1. Januar 2026 eine Erhöhung der staatlichen Leistungen bei Geburt geplant ist. Dann soll die Einmalzahlung auf 50.000 Hrywnja steigen, zudem ist eine monatliche Zahlung von 7.000 Hrywnja über ein Jahr vorgesehen. Diese Änderungen könnten ein wichtiger Schritt zur Unterstützung von Familien mit Neugeborenen sein. Die geplante nationale Regelung steht damit im Kontrast zu lokal begrenzten Aktionen.

Die Ablehnung des Odessaer Vorschlags unterstreicht das Bestreben der Lokalpolitik, bei Sozialleistungen auf Fairness zu achten. Eine Beschränkung der Hilfe auf ein einziges Kalenderdatum hätte einen diskriminierenden Präzedenzfall schaffen können. Das für 2026 geplante, flächendeckende Anheben der staatlichen Leistungen erscheint hingegen als universellere und gerechtere Lösung. Dies zeigt die Notwendigkeit eines umfassenden Ansatzes in der ukrainischen Sozialpolitik.


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