Russischer Angriff am 30. Oktober: Drei ukrainische AKWs verloren den Kontakt zum Stromnetz.
Nach Angaben von inkorr.com: Laut Informationen der IAEA,
das Südukraineund das Tscherniwzi AKW verloren den Zugang zu einer der externen Übertragungsleitungen, während das Riwne AKW die Leistung zweier Energiebereiche senken musste auf Anforderung des Systembetreibers. Dies geschah infolge des massiven nächtlichen Angriffs der RF auf die Energieinfrastruktur der Ukraine am 30. Oktober. Der Generaldirektor der Agentur, Rafael Grossi,
nanntediese Situation eine neue Erinnerung an die ständige nukleare Bedrohung.
Folgen des RF-Angriffs für die ukrainischen AKWs am 30. Oktober
Trotz des Verlustes eines Teils der Energie,
arbeiten die AKWs weiterhinohne Unfälle, jedoch bleiben die Risiken hoch. Laut Grossi stellen Angriffe in der Nähe kritischer Infrastrukturen und nuklearer Objekte eine reale Bedrohung dar.
Das Riwne AKW senkte die Last zweier von vier Energiebereichen, während die anderen Objekte im Normalbetrieb arbeiten und die Reserveenergiequellen aktiviert sind.
Zustand der AKWs am 31. Oktober 2023
Das Südukraine und das Tscherniwzi AKW bleiben ohne eine externe Hochspannungsleitung
Das Riwne AKW senkte die Leistung zweier Energiebereiche
IAEA forderte zur maximalen Zurückhaltung in der Nähe nuklearer Objekte auf
Grossi:
Bedrohungen für die nukleare Sicherheit bleiben durchaus real
Warum das passiert ist
In der Nacht vom 30. Oktober führte Russland einen neuen massiven Angriff auf die Ukraine durch, wobei Drohnen und Raketen eingesetzt wurden. Laut Angaben der Luftstreitkräfte gelang es der Luftabwehr, 623 von 705 Zielen abzuschießen oder zu unterdrücken, darunter 592 Angriffsdrohnen und 29 Marschflugkörper.
Dennoch trafen mindestens 16 Raketen und 63 Drohnen Ziele, während 19 in verschiedenen Regionen abstürzten. Auch die westlichen Gebiete, darunter Winnyzja, Prykarpattia und Lwiw, wurden beschossen. In vielen Gebieten wurden vorübergehende Notstromabschaltungen eingeführt.
IAEA betonte, dass die Einhaltung internationaler Standards und der sieben grundlegenden Prinzipien der nuklearen Sicherheit in Kriegszeiten von entscheidender Bedeutung ist. Die Agentur überwacht weiterhin die Situation an den ukrainischen AKWs.
Dieser Angriff unterstrich die Verwundbarkeit der Energieinfrastruktur der Ukraine unter Kriegsbedingungen. In dieser schwierigen Situation ist es wichtig, nicht nur die Sicherheit der Kernkraftwerke zu gewährleisten, sondern auch zu versuchen, ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. Angesichts der ständigen Bedrohung arbeitet die IAEA aktiv an der Überwachung und Unterstützung der nuklearen Sicherheit in der Ukraine.
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