Besatzer griffen Charkiw mit Rakete Grom-E1 an: Was ist bekannt.
Russland griff Charkiw mit hybriden Raketen und Luftbomben an
Am Abend des 9. November griffen russische Streitkräfte Charkiw mit Raketen und Luftbomben vom Typ Grom-E1 an. Dies wurde von Vertretern der Generalstaatsanwaltschaft der Region Charkiw mitgeteilt.
Laut Dmitry Chubenko von der Generalstaatsanwaltschaft erfolgte der Angriff um 22:17 Uhr am Samstag im Bezirk Sloboda der Stadt. Bei der Bombenexplosion wurden die Fassaden mehrerer Wohnhäuser beschädigt und dutzende Fenster zerbrochen.
„Es ist kraftvoller als eine Luftbombe mit Splitterwirkung, hat eine größere Sprengladung. Tatsächlich handelt es sich um ein weiteres Kriegsverbrechen“, sagte Chubenko.
Eine Frau, die beim Beschuss verletzt wurde, wurde mit Anzeichen von Stress von medizinischem Personal behandelt. Informationen zu anderen Verletzten liegen derzeit nicht vor.
Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, dass eine strafrechtliche Untersuchung des feindlichen Beschusses unter Verletzung der Gesetze und Gepflogenheiten des Krieges durchgeführt wurde.
Russland erhöhte den Einsatz der modernisierten Luftbombe Grom-E1
Zu erwähnen ist auch, dass Russland den Einsatz der modernisierten Luftbombe Grom-E1 erhöht hat. Sie verfügt über einen eigenen Antrieb, der es ermöglicht, sie aus größerer Entfernung zum Ziel abzufeuern. Diese Bombe wiegt 600 kg und ist mit einem Raketenmotor ausgestattet, was es ihr ermöglicht, nach dem Abwurf bis zu 120 km zurückzulegen. Auf diese Weise können russische Flugzeuge aus großer Entfernung angreifen und das Risiko für sich selbst minimieren.
Lesen Sie auch
- Angriff auf Poltawa: Zahl der Verletzten steigt auf 13 – darunter sechs Kinder
- Schwere russische Angriffe auf drei ukrainische Regionen: Tote und Verletzte, darunter ein Kleinkind
- Drohnenangriff auf Wohnhaus in Charkiw: Fenster zerstört, aber keine Verletzten
- Explosionen in der Region Chmelnyzkyj: Russischer MiG-31K feuert Hyperschallrakete ab
- Zugunglück nahe Bedford: Ein Toter und knapp 90 Verletzte bei Kollision zweier Nahverkehrszüge
- Tödlicher Angriff auf Charkiw: Neun Verletzte und ein Todesopfer am 20. Juni

