Krim: 220 politische Gefangene und tausende Deportationen – neue Daten über die Repressionen.
Nach Angaben von inkorr.com: Auf der besetzten Krim werden derzeit 220 politische Gefangene festgehalten, sowie mehr als 12.000 Entscheidungen über die Deportation von Zivilpersonen getroffen. Seit Anfang 2014 sind etwa 55.000 Krim-Tataren zu Internally Displaced Persons geworden, während weitere 28.000 auf diesen Status verzichtet oder ins Ausland gegangen sind.
Die Menschenrechtslage auf der Krim
Diese Informationen wurden von Vertretern des Präsidenten und der Staatsanwaltschaft der Krim während der Präsentation der Daten über Menschenrechtsverletzungen auf der Halbinsel mitgeteilt. Olga Kuryshko berichtete, dass derzeit 220 politische Gefangene dokumentiert sind, von denen sich die meisten im Gebiet der Russischen Föderation befinden. Vitaliy Sekretar fügte hinzu, dass Kriegsverbrechen im besetzten Gebiet für viele unbemerkt bleiben könnten, da das Besatzungssystem einem bewaffneten Konflikt ähnelt.
Rückkehr des politischen Gefangenen
In der Ukraine sind 55.000 Internally Displaced Persons aus der Krim registriert, während 28.000 andere keinen Status erhalten haben oder emigriert sind. Die Rückkehr von Andriy Zakhtya, einem ehemaligen politischen Gefangenen, nach der langen Haft in Russland wurde zu einem emotionalen Moment für seine Familie, die ihn an der Grenze mit der ukrainischen Flagge empfangen hat.
Die Menschenrechtslage auf der Krim bleibt kritisch. Zahlreiche Verletzungen im Zusammenhang mit politischen Repressionen setzen sich fort, und dies wirft Bedenken sowohl innerhalb der Ukraine als auch auf internationaler Ebene auf. Das Feedback von den Familien der politischen Gefangenen und Internally Displaced Persons ist von größter Bedeutung für das Verständnis des Ausmaßes dieses Problems und die Notwendigkeit seiner Lösung.
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