Ab 1. April: UNHCR passt Zahlungen für Vertriebene an – bis zu 12.300 Griwna möglich.

Ab 1. April: UNHCR passt Zahlungen für Vertriebene an – bis zu 12.300 Griwna möglich
Ab 1. April: UNHCR passt Zahlungen für Vertriebene an – bis zu 12.300 Griwna möglich

Neue Richtlinien für UNHCR-Hilfe ab April 2026

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. April 2026 führt das UNHCR (Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen) überarbeitete Kriterien für finanzielle Unterstützung ein. Diese richten sich an besonders schutzbedürftige Personen, darunter Binnenvertriebene und Menschen, die nach dem 24. Februar 2022 die Ukraine verlassen haben. Bislang lag die Hilfe bei 10.800 Griwna pro Person für einen Dreimonatszeitraum – doch die neuen Bedingungen bringen deutliche Änderungen mit sich.

Welche Gruppen erhalten wie viel?

Menschen, die aufgrund der Nähe zur Frontlinie ihre Häuser verlassen mussten, erhalten künftig 12.300 Griwna für drei Monate. Derselbe Betrag ist für Bürger vorgesehen, die durch Beschuss zu Schaden gekommen sind. Wer direkt an der Frontlinie lebt, bekommt monatlich 1.800 Griwna pro Person.

Für schutzbedürftige Personen, die bereits seit mehr als sechs Monaten als Binnenvertriebene registriert sind, sind Zahlungen von 2.000 bis 3.000 Griwna pro Monat vorgesehen. Auch Rückkehrer, die nach einer Flucht wieder an ihren ständigen Wohnort gezogen sind, erhalten finanzielle Unterstützung – was ihre wirtschaftliche Lage deutlich verbessern soll.

Registrierungsstellen für die Hilfe sind in folgenden Gebieten eingerichtet:

  • Dnipropetrowsk
  • Donezk
  • Saporischschja
  • Kiew
  • Kirowohrad
  • Mykolajiw
  • Odessa
  • Poltawa
  • Sumy
  • Charkiw
  • Cherson
  • Tschernihiw

Für die Anmeldung zum Programm werden folgende Dokumente benötigt:

  • ukrainischer Reisepass
  • Steueridentifikationsnummer
  • Vertriebenenbescheinigung
  • IBAN des Bankkontos
  • Geburtsurkunden der Kinder
  • ärztliche Bescheinigung

Die überarbeiteten Regeln des UNHCR zielen darauf ab, die verwundbarsten Bevölkerungsgruppen zu stützen – ein entscheidender Faktor angesichts der aktuellen sozioökonomischen Lage in der Ukraine. Die Anpassungen können die finanzielle Last für Kriegsbetroffene erheblich verringern und ihnen mehr Mittel für den Neuanfang verschaffen. Diese Initiative unterstreicht zudem das Engagement internationaler Organisationen, die Ukraine in dieser schwierigen Zeit zu begleiten.


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