136 Energieanlagen in 24 Tagen: Die Bilanz der Operation 'Krim-Stromabschaltung'.

136 Energieanlagen in 24 Tagen: Die Bilanz der Operation 'Krim-Stromabschaltung'
136 Energieanlagen in 24 Tagen: Die Bilanz der Operation 'Krim-Stromabschaltung'

Hintergrund der Operation 'Krim-Stromabschaltung'

Nach Angaben von Espreso.tv: Seit dem 1. Juli 2023 führt das ukrainische Militär unter der Leitung von SBS-Kommandeur Robert Brovdi eine gezielte Kampagne gegen die Energieinfrastruktur auf der besetzten Krim durch. Die Operation, die den Codenamen 'Krim-Stromabschaltung' trägt, hat bis zum 24. Juli insgesamt 136 Energieobjekte zerstört oder beschädigt. Nach Angaben militärischer Quellen befinden sich 14 dieser Anlagen auf der Krim selbst, vier weitere in anderen besetzten Gebieten.

Der zeitliche Verlauf zeigt eine stetige Eskalation: Innerhalb der ersten zehn Tage (1.–10. Juli) wurden 60 Ziele getroffen. Bis zum 18. Juli stieg die Zahl auf 83, am 19. Juli auf 96. Ein besonders intensiver Tag war der 20. Juli, an dem 19 Umspannwerke und Stromknotenpunkte außer Gefecht gesetzt wurden. Schließlich erreichte die Gesamtzahl am 24. Juli die Marke von 136.

Getroffene Umspannwerke und beteiligte Einheiten

Zu den wichtigsten zerstörten Umspannwerken zählen:

  • 'Simferopol' (330-kV-Umspannwerk)
  • 'Bakhchysarai' (220-kV-Umspannwerk)
  • 'Koktebel'
  • 'Kertsch'

An der Durchführung der Operation sind mehrere Spezialeinheiten beteiligt:

  • 9. Bataillon 'Kairos'
  • 414. Brigade 'Vögel von Madjar'
  • 1. separates Zentrum der SBS
  • 412. Brigade 'Nemesis'
  • 413. Regiment 'Raid'
  • 20. Brigade 'K-2'

Die Operation 'Krim-Stromabschaltung' ist Teil umfassenderer Bemühungen, die Besatzungsverwaltung auf der Krim zu destabilisieren und ihre Fähigkeit zur Fortführung militärischer Handlungen zu untergraben.

Quelle: Militäranalysten

Die gezielten Angriffe auf die Energieversorgung könnten die Lebensbedingungen in den besetzten Gebieten erheblich verschlechtern. Ein Ausfall der Stromnetze führt nicht nur zu wirtschaftlichen Problemen, sondern schürt auch soziale Unruhen unter der Zivilbevölkerung. Dieser Feldzug findet vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Kämpfe in der Ukraine statt, während die internationale Gemeinschaft die ukrainischen Verteidigungsanstrengungen weiterhin unterstützt.


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