Nach Protesten gegen Kim: Ex-Ministerin Friz fordert Gespräche mit Veteranen.

Nach Protesten gegen Kim: Ex-Ministerin Friz fordert Gespräche mit Veteranen
Nach Protesten gegen Kim: Ex-Ministerin Friz fordert Gespräche mit Veteranen

Nach Angaben von Espreso.tv: Die Ernennung von Vitali Kim zum neuen Minister für Veteranenangelegenheiten sorgt für Unmut in der ukrainischen Veteranen- und Militärgemeinschaft. Es kam zu öffentlichen Protesten gegen die Personalentscheidung. Die ehemalige Ministerin Iryna Friz, die das Ressort einst aufbaute, appelliert nun an alle Beteiligten, den Dialog zu suchen und die Anliegen der Veteranen ernst zu nehmen.

Gründung des Veteranenministeriums: Friz‘ Erfahrungen

Iryna Friz, Abgeordnete im ukrainischen Parlament, leitete das Ministerium als erste Chefin von der Startphase an. Ihre Kandidatur wurde damals von der Werchowna Rada bestätigt. Während des Wahlkampfs 2019 reichte sie ihr Rücktrittsgesuch ein, ein bedeutender Schritt in ihrer Laufbahn. Friz betont, dass die Einbindung der Veteranen in alle sie betreffenden Entscheidungen essenziell sei:

„Ohne die Veteranen darf es keine Beschlüsse zu ihren eigenen Belangen geben.“

Dialog als Schlüssel – auch nach dem Führungswechsel

Die erste Ministerin unterstreicht, dass der kontinuierliche Austausch mit Veteranenverbänden unverzichtbar sei, um deren Bedürfnisse angemessen zu berücksichtigen. Der jüngste Führungswechsel im Ministerium für Veteranenangelegenheiten spiegelt den anhaltenden Kampf um die Rechte dieser Gruppe wider. Die heftigen Reaktionen auf Kims Ernennung zeigen die tiefe Sorge der Veteranen, ob ihre Interessen künftig noch ausreichend vertreten werden. Um die Lebensbedingungen dieser Bevölkerungsgruppe nachhaltig zu verbessern, bleibt ein enger Schulterschluss zwischen Ministerium und Veteranenorganisationen unabdingbar. Dieser Kontext verdeutlicht, warum das derzeitige Spannungsfeld zwischen Regierung und Veteranen besonders ernst genommen werden muss.


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