Zimmerpreise in der Ukraine steigen deutlich: 14 Prozent mehr für Miete.

Zimmerpreise in der Ukraine steigen deutlich: 14 Prozent mehr für Miete
Zimmerpreise in der Ukraine steigen deutlich: 14 Prozent mehr für Miete

Mietpreise für Zimmer in der Ukraine um 14 Prozent gestiegen

Nach Angaben von Novyny.live: Der Markt für Zimmervermietung und -kauf in der Ukraine zeigt eine veränderte Dynamik. Besonders in Städten in der Nähe von Kampfgebieten sind die Mieten gestiegen, während das Angebot insgesamt zurückgeht. Die durchschnittliche Miete für ein Zimmer im Langzeit-Mietvertrag liegt nun bei 4.000 Hrywnja. Das ist ein Plus von 14 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

So entwickelten sich die Mietpreise in den Städten

Besonders stark verteuerten sich Zimmer in Mykolajiw, Sumy und Charkiw. Dort stiegen die Medianpreise um 20 bis 25 Prozent auf 2.400 bis 2.500 Hrywnja. Die teuersten Städte für die Zimmervermietung sind hingegen:

  • Uschhorod — 6.000 Hrywnja
  • Lwiw — 5.000 Hrywnja
  • Kiew — 4.200 Hrywnja

Die Marktaktivität ließ im Dezember 2025 nach: Die Zahl der Anzeigen sank um 5 Prozent, die der Bewertungen sogar um 12 Prozent. Dieser Rückgang deutet auf eine abnehmende Dynamik hin.

Auch der Kauf von Zimmern wurde teurer. Der Medianpreis erreichte im Dezember 2025 442.000 Hrywnja, ein Anstieg von 11 Prozent im Jahresvergleich. Gleichzeitig verringerte sich das Kaufangebot um 8 Prozent. Diese Daten zeigen eine Verschiebung am Immobilienmarkt, bei der Preisanstiege mit einem schrumpfenden Angebot einhergehen.

Für Ukrainer, die ein Zimmer mieten oder kaufen möchten, bedeutet dies: Sie müssen sich auf höhere Kosten und eine geringere Auswahl einstellen.

Die Entwicklung spiegelt die allgemeine wirtschaftliche Lage wider, die stark vom Krieg beeinflusst wird. Die Situation könnte den Zugang zu Wohnraum erschweren, besonders in den vom Krieg betroffenen Regionen. Das schwindende Angebot ist ein Warnsignal, das auf weitere Herausforderungen bei der Wohnungssuche hindeutet.


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