Hochwasser in Transkarpatien: Gasversorgung für 17 Dörfer nach Unterspülung gefährdet.

Hochwasser in Transkarpatien: Gasversorgung für 17 Dörfer nach Unterspülung gefährdet
Hochwasser in Transkarpatien: Gasversorgung für 17 Dörfer nach Unterspülung gefährdet

Hochwasser bedroht Gasleitung in der Westukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Ein durch starke Schneeschmelze verursachtes Hochwasser der Theiß hat im Gebiet Transkarpatien eine Gaspipeline schwer beschädigt. Bei dem Dorf Hetinja im Rajon Berehowe unterspülte das Wasser die Stützpfeiler der Leitung, was zu einer gefährlichen Schieflage führte. In der Folge ist die Versorgung von rund 5800 Haushalten in 17 Ortschaften akut gefährdet. Die Region ist bekannt für ihre bergige Landschaft und anfällig für plötzliche Wetterextreme.

Diese Gemeinden sind betroffen

Die folgenden Dörfer könnten vorübergehend ohne Gasversorgung sein:

  • Hetinja
  • Sassowo
  • Djakowo
  • Petrowo
  • Bobowe
  • Tschepa
  • Tschornotyssowo
  • Djula
  • Cholmovez
  • Diwitschnе
  • Satyssiwka
  • Welyka Palad
  • Sabolottja
  • Bratowo
  • Okli
  • Okli Hed
  • Klynowe

Die zuständigen Dienste haben bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet. Um die Strömung umzuleiten, wird ein Damm durch die Theiß aufgeschüttet. Parallel prüfen Ingenieure verschiedene Lösungen, darunter den Bau einer provisorischen Umgehungsleitung. Es wurde klargestellt, dass etwaige Stromsperren für die Reparaturarbeiten nicht nach dem regulären Lastabwurfplan erfolgen werden.

Die Behörden raten den Bewohnern der betroffenen Dörfer, sich auf mögliche Versorgungsausfälle einzustellen und alternative Heizmöglichkeiten wie Öfen vorzubereiten. Die Lage wird als unter Kontrolle beschrieben, die Arbeiten zur Behebung des Schadens sind jedoch im Gange und könnten sich hinziehen, da Sicherheit und Effektivität Vorrang haben.

Der Vorfall zeigt erneut, wie anfällig kritische Infrastruktur bei extremen Wetterereignissen wie Hochwasser ist.

Eine stabile Gasversorgung ist gerade in der kalten Jahreszeit für die Bevölkerung überlebenswichtig. Die Einsatzkräfte arbeiten weiter mit Hochdruck daran, die Folgen des Hochwassers zu beseitigen und die Versorgungssicherheit wiederherzustellen.


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