Ukrainische Rente für Menschen aus besetzten Gebieten: Diese Bedingung führt zum Verlust der Zahlungen.
Bezug ukrainischer Renten für Senioren in besetzten Regionen und für Geflüchtete
Nach Angaben von Novyny.live: Ältere Menschen aus der Ukraine, die in den vorübergehend besetzten Gebieten leben oder in von Kiew kontrollierte Landesteile gezogen sind, haben weiterhin Anspruch auf ihre staatliche Rente. Allerdings müssen sie eine entscheidende Voraussetzung erfüllen: Sie dürfen keine vergleichbaren Zahlungen von anderen Staaten – insbesondere von Russland – erhalten. Diese Regelung ist im ukrainischen Recht klar verankert.
Konkret legt Absatz 14-4 der Übergangsbestimmungen des Gesetzes 'Über die obligatorische staatliche Rentenversicherung' fest, dass Antragsteller beim Einreichen ihres Antrags offenlegen müssen, ob sie bereits eine Rente oder Versicherungsleistungen von der Russischen Föderation beziehen. Diese Angabe ist für die Rechtmäßigkeit der ukrainischen Rentenzahlungen von zentraler Bedeutung.
Meldung aus der Ferne: Der digitale Weg zur Rentenfortzahlung
Verändern sich die persönlichen Umstände – etwa durch den Bezug russischer Zahlungen – sind Rentner verpflichtet, dies unverzüglich dem Pensionsfonds der Ukraine zu melden. Erfreulicherweise ist dies mittlerweile bequem von zu Hause aus möglich: Der Online-Dienst des Pensionsfonds ermöglicht die vollständige digitale Abwicklung. Das ist vor allem für ältere Menschen hilfreich, die nicht mehr reisen können oder denen der Weg zum Amt zu beschwerlich ist.
Die digitale Meldung erfolgt in wenigen einfachen Schritten:
- Rufen Sie das Webportal des Pensionsfonds der Ukraine auf.
- Melden Sie sich mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES), Diia.Pidpys oder BankID an.
- Öffnen Sie den Bereich 'Ferninformation' und bestätigen Sie dort, dass Sie keine Rente oder Versicherungsleistungen von der Russischen Föderation beziehen.
- Speichern Sie abschließend Ihre Angaben.
Zusammenfassend gilt: Ukrainische Rentner, die in besetzten Gebieten leben oder in ukrainisch kontrollierte Regionen umgesiedelt sind, können ihre Rente weiterhin beziehen – sofern sie die gesetzlichen Auflagen einhalten. Entscheidend ist, dass sie jede Änderung ihrer Bezüge unverzüglich melden. Nur so lassen sich Komplikationen oder gar der Verlust der Zahlungen vermeiden.
Diese Information ist für viele ukrainische Bürger von großer Bedeutung, die durch Krieg und Besatzung in eine schwierige Lage geraten sind. Der gesicherte Zugang zu Rentenzahlungen hilft älteren Menschen, in dieser schweren Zeit finanziell über die Runden zu kommen.
Dank der transparenten und digitalen Angebote des Pensionsfonds wird die Kommunikation für die Betroffenen deutlich vereinfacht. Gleichzeitig steigt das Bewusstsein für die eigenen Rechte und Pflichten im Rentensystem.
Lesen Sie auch
- Polen verschärft Verkehrsregeln: Punkteabbau für Autofahrer gestrichen
- Gedenktag in der Ukraine: 791 Kinder durch russische Aggression getötet
- Kämpfer erhalten weniger Land: Neue Regelung schränkt kostenlose Übergabe ein
- Neues Hilfsprogramm in Sumy: Wer bekommt Zuschüsse für Nebenkosten und wie hoch sind sie?
- Wohnungsnot in den USA: Warum Bauen in der Stadt günstiger ist als am Stadtrand
- Neue Rentenregelung ab August 2026: Ukrainer erhalten Arbeitsjahre ohne Sozialbeitragszahlung anerkannt

