Die Renten für Tschernobyl-Opfer werden erhöht: neue Beträge ab 2025.
Nach Angaben von inkorr.com: Der Rentenfonds der Ukraine hat die Bedingungen der Altersversorgung für die Liquidatoren der Tschernobyl-Katastrophe und die Bewohner der kontaminierten Gebiete verbessert. Jetzt können sie staatliche und zusätzliche Renten zu vorteilhafteren Bedingungen erhalten.
'Personen, die in radioaktiv kontaminierten Gebieten gearbeitet oder gelebt haben, haben das Recht auf die Gewährung einer Altersrente mit einer Verringerung des Rentenalters um eins bis 13 Jahre', teilte der Rentenfonds mit.
Neue Rentenhöhen für Menschen mit Behinderungen
Ab dem 1. März 2025 werden neue Mindestbeträge für Renten für Personen mit einer durch die Tschernobyl-Katastrophe bedingten Behinderung festgelegt:
- Gruppe I - 8.839,03 Griwna
- Gruppe II - 7.071,36 Griwna
- Gruppe III und Kinder mit Behinderungen - 5.450,85 Griwna
Erhöhte Rentenzahlungen für Liquidatoren
Die Liquidatoren der Tschernobyl-Katastrophe erhalten ebenfalls erhöhte Mindestrentzahlen:
- Gruppe I - 14.308,46 Griwna
- Gruppe II - 11.446,77 Griwna
- Gruppe III - 8.585,08 Griwna
Zusätzlich zu den Renten können Tschernobyl-Opfer soziale Vergünstigungen in Anspruch nehmen, wie z.B. Entschädigungen für Wohn- und kommunale Dienstleistungen sowie Rezepte für Medikamente.
Die Änderungen der Rentenversicherungsbedingungen für die von der Tschernobyl-Katastrophe Betroffenen zielen darauf ab, die materielle Situation der Liquidatoren und der Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Anerkennung ihres Beitrags und zur Unterstützung dessen, was einen angemessenen Lebensstandard für diejenigen gewährleisten wird, die am meisten unter den Folgen dieser Tragödie gelitten haben.
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