Ukraine: Zahlungsstopp für über 300.000 Rentner nach fehlender Verifizierung.

Ukraine: Zahlungsstopp für über 300.000 Rentner nach fehlender Verifizierung
Ukraine: Zahlungsstopp für über 300.000 Rentner nach fehlender Verifizierung

Renten für Binnenvertriebene in der Ukraine ausgesetzt

Nach Angaben von Novyny.live: Zu Beginn des Jahres 2026 hat die Ukraine die Rentenzahlungen für einen Teil der Binnenvertriebenen gestoppt. Betroffen sind Personen, die nicht nachweisen konnten, dass sie keine finanziellen Leistungen von russischen Besatzungsbehörden erhalten. Sozialminister Denis Uljutin präzisierte, dass nicht 1,3 Millionen, sondern 337.000 Menschen vorübergehend keine Pension bekamen. Diese Überprüfung ist eine notwendige, aber belastende Maßnahme im anhaltenden Konflikt.

Die Aussetzung der Renten trat zum 1. Januar 2026 in Kraft. Die Bestätigung, keine Gelder aus Russland zu beziehen, war Voraussetzung für die Weiterzahlung. Ein Teil der Betroffenen erhielt die Leistungen bereits im Januar 2026 zurück, für über 48.000 Personen ist die Wiederaufnahme für Februar 2026 vorgesehen. Der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinez berichtete von einer großen Anzahl von Beschwerden zum Jahresbeginn wegen der gestoppten Zahlungen.

Probleme für Vertriebene bei der Rentenbeantragung

Die Unterbrechung der Renten hat zu erheblicher Verunsicherung geführt, insbesondere bei denen, die das Identifizierungsverfahren nicht durchlaufen konnten. Für viele Vertriebene ist diese finanzielle Unterstützung in der aktuellen Lage überlebenswichtig.

Diese Situation unterstreicht die Herausforderungen, vor denen Binnenvertriebene in der Ukraine stehen, besonders vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts und der wirtschaftlichen Instabilität. - Ombudsmann Dmytro Lubinez

Die neuen Bedingungen für den Rentenbezug könnten die soziale Spannung unter ohnehin gefährdeten Bevölkerungsgruppen weiter verschärfen. Staatliche Stellen sind daher gefordert, den Verifizierungsprozess möglichst zugänglich und transparent zu gestalten, um weitere Härten für hilfsbedürftige Bürger zu vermeiden.


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