2026 droht Rentenstopp für bestimmte ukrainische Rentner – wer betroffen ist.
Wann die Rente ausgesetzt werden kann
Nach Angaben von Novyny.live: Im Jahr 2026 könnte ein Teil der älteren Menschen in der Ukraine vorübergehend keine Rente mehr erhalten. Das Gesetz 'Über die staatliche Pflichtrentenversicherung' nennt drei konkrete Gründe für eine solche Aussetzung. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann die Zahlungen jedoch später wieder aufnehmen lassen.
- Erstens: Wer in den vorübergehend besetzten Gebieten oder im Ausland lebt, muss sich jedes Jahr bis zum 31. Dezember persönlich identifizieren lassen.
- Zweitens: Wird das eigene Rentenkonto länger als sechs Monate nicht genutzt, gilt das ebenfalls als Aussetzungsgrund.
- Drittens: Personen in den besetzten Gebieten müssen nachweisen, dass sie keine Rente aus Russland beziehen.
So läuft die Wiederaufnahme der Zahlungen
Um die Rente wieder zu erhalten, müssen Betroffene einen Antrag stellen – entweder online über das Portal oder persönlich in einem Servicezentrum der Pensionskasse. Alle dafür nötigen Unterlagen müssen ins Ukrainische übersetzt und beglaubigt sein. Wichtig zu wissen: Wer seine Identität zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 1. Februar 2026 bestätigt hat, aber keinen Antrag stellte, dem droht ab dem 1. April 2026 die Einstellung der Zahlungen.
Diese neuen Regelungen könnten vor allem jene Rentner hart treffen, die in den besetzten Gebieten oder im Ausland leben. Für sie ist es entscheidend, die neuen Anforderungen rechtzeitig zu erfüllen, um finanzielle Einbußen zu vermeiden. Gleichzeitig zeigt sich, wie wichtig die Nutzung digitaler Dienste wird, um den Überblick über die eigenen Rentenansprüche zu behalten und im Fall einer Aussetzung schnell reagieren zu können.
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