Pensionserhöhung 2026: 12 Prozent mehr für die meisten Rentner ab März.

Pensionserhöhung 2026: 12 Prozent mehr für die meisten Rentner ab März
Pensionserhöhung 2026: 12 Prozent mehr für die meisten Rentner ab März

Geplante Rentenanpassung in der Ukraine für März 2026

Nach Angaben von Novyny.live: Für den 1. März 2026 hat die Ukraine eine Anpassung der Rentenzahlungen um 12 Prozent beschlossen. Diese Erhöhung gilt für alle Rentner, mit Ausnahme derjenigen, die erst im Jahr 2025 oder zu Beginn des Jahres 2026 in den Ruhestand getreten sind. Die Indexierung betrifft ausschließlich die Grundrente, Zuschläge und Aufstockungen bleiben dabei unberücksichtigt. Diese Regelung soll die Kaufkraft der Renten angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung stabilisieren.

Garantierte Mindestbeträge für bestimmte Gruppen

Die Details der Rentenanpassung sehen garantierte Mindestzahlungen für verschiedene Bevölkerungsgruppen vor. Diese wurden in der Verordnung Nr. 236 vom 25. Februar 2026 festgelegt. Konkret bedeutet das:

  • Für Rentner ab 65 Jahren ist eine Mindestzahlung von 4.213 Hrywnja garantiert.
  • Personen im Alter von 70 bis 80 Jahren erhalten mindestens 4.050 Hrywnja.
  • Rentner mit einer Behinderung der Gruppe I bekommen eine garantierte Summe von mindestens 3.725 Hrywnja.

Bestimmte Personengruppen haben zudem die Möglichkeit, einen individuellen Neuberechnungsantrag beim Ukrainischen Rentenfonds (PFR) zu stellen. Auf diesem Weg können sie unter Umständen eine ihren persönlichen Bedürfnissen und Umständen besser entsprechende Rentenhöhe erwirken.

Die für März 2026 geplante Indexierung ist somit ein wichtiger Schritt zur finanziellen Absicherung der meisten Rentner in der Ukraine. Die Ausnahme für neu hinzugekommene Rentnergruppen bleibt jedoch ein diskussionswürdiger Punkt der Sozialpolitik.

Die Maßnahme ist Teil der staatlichen Politik zur Verbesserung des sozialen Schutzes für Rentner. Vor dem Hintergrund von Preissteigerungen und Inflation kann die Erhöhung die Lebensqualität vieler Bürger spürbar verbessern. Die Nichtberücksichtigung derjenigen, die 2025 oder Anfang 2026 in Rente gingen, könnte bei dieser Gruppe jedoch für Unmut sorgen, da auch sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist.


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