Ab März 2026: Höhere Renten für bestimmte Gruppen in der Ukraine.
Rentenerhöhung in der Ukraine für das Jahr 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Im März 2026 erhalten bestimmte Rentnergruppen in der Ukraine mehr Geld. Dies betrifft insbesondere Kriegsversehrte mit Behinderung. Die Erhöhung basiert auf dem Gesetz Nr. 4695-IX zum Staatshaushalt 2026. Durch neue Mindestgarantien bekommen einige Empfänger im Vergleich zu 2025 monatlich 1.500 Hrywnja zusätzlich. Diese Maßnahme ist Teil der staatlichen Sozialpolitik in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage.
Neue Mindestsätze und Zahlungen
Der neue Existenzminimumsatz für Personen, die ihre Erwerbsfähigkeit verloren haben, liegt bei 2.595 Hrywnja. Die konkrete Rentenerhöhung für Menschen mit Behinderung hängt von deren Grad ab: Sie bewegt sich zwischen 800 und 1.500 Hrywnja. Die festgelegten Renten betragen für die Behinderungsgruppe I 16.860 Hrywnja, für Gruppe II 13.620 Hrywnja und für Gruppe III 9.340 Hrywnja.
Besondere Regelungen gelten für Kriegsteilnehmer mit einer Behinderung der Gruppen II-III, die älter als 85 Jahre sind: Ihre Mindestrente ist auf 16.860 Hrywnja festgelegt. Wichtig ist, dass Renten für Kriegsversehrte bereits ab April einer Indexierung unterliegen, was die finanzielle Unterstützung dieser Gruppe weiter erhöht.
Insgesamt können die Renten für die meisten Bürger ab März 2026 um 100 bis 2.595 Hrywnja steigen. Auch die Mindestrente für Personen über 70 Jahre wird von 3.613 auf 4.050 Hrywnja angehoben. Ziel dieser Schritte ist es, die finanzielle Situation von besonders schutzbedürftigen Ukrainern zu verbessern.
Die Erhöhung der Renten für Menschen mit Behinderung, insbesondere für Kriegsopfer, ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung vulnerabler Bevölkerungsgruppen. Sie soll die Lebensbedingungen derjenigen verbessern, die infolge des Konflikts schwere Belastungen tragen müssen. Die neuen Mindestsätze und die Indexierung sind zentrale Elemente der staatlichen Strategie in einer Zeit wirtschaftlicher Herausforderungen.
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