Kostenloser Nahverkehr für Rentner: Wo im Juni keine Vergünstigungen gelten.
Vergünstigungen im öffentlichen Nahverkehr für Senioren in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Im Juni 2023 haben Senioren in der Ukraine weiterhin die Möglichkeit, bestimmte öffentliche Verkehrsmittel kostenlos zu nutzen. Grundlage dafür ist der Regierungserlass Nr. 354, der die unentgeltliche Beförderung von Rentnern im öffentlichen Personennahverkehr regelt. Die Vergünstigung gilt in städtischen Verkehrsmitteln wie Straßenbahnen, Bussen, Oberleitungsbussen sowie in Vorort-Elektrozügen.
In Städten mit einem elektronischen Fahrgasterfassungssystem sind Rentner jedoch verpflichtet, spezielle Fahrkarten für die kostenlose Nutzung zu besitzen. So wird in Lemberg die ‚Leokarte‘ genutzt, in Kiew die ‚Kiewer Karte‘ und in Winnyzja die ‚Winnyzja-Karte‘. Erst mit diesen Karten können Senioren ihre Freifahrten in den jeweiligen städtischen Verkehrsmitteln in Anspruch nehmen. Ohne die entsprechende Karte ist die kostenlose Nutzung in diesen Städten nicht möglich.
Einschränkungen bei der kostenlosen Beförderung
Es ist wichtig zu wissen, dass die Freifahrtregelung nicht für die U-Bahnen in Kiew, Charkiw und Dnipro gilt – es sei denn, die Rentner besitzen die ‚Kiewer Karte‘. Bei Überlandbussen und Fernzügen müssen Senioren hingegen grundsätzlich Fahrkarten kaufen. Auch in Sammeltaxis (Marschrutkas) hängt die Gewährung von Vergünstigungen von den Entscheidungen der lokalen Behörden ab, was regional sehr unterschiedlich sein kann.
Diese Initiative ist ein wichtiger Bestandteil der sozialen Absicherung für Rentner, da sie ihnen hilft, die Kosten für die tägliche Mobilität zu senken. Dennoch sollten Senioren bei der Reiseplanung die lokalen Besonderheiten der Verkehrssysteme und die spezifischen Voraussetzungen für die Nutzung der Vergünstigungen genau beachten, insbesondere im Hinblick auf U-Bahnen und den Überlandverkehr.
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