Zuschlag für Senioren in Bergdörfern: 20 Prozent mehr Rente ab 2026.

Zuschlag für Senioren in Bergdörfern: 20 Prozent mehr Rente ab 2026
Zuschlag für Senioren in Bergdörfern: 20 Prozent mehr Rente ab 2026

Mehr Geld für Rentner in den Bergen: Das sind die Voraussetzungen

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 erhalten Rentner in der Ukraine einen Zuschlag von 20 Prozent auf ihre Pension, wenn sie in bergigen Regionen leben. Diese finanzielle Unterstützung ist für ältere Menschen gedacht, die unter schwierigen geografischen Bedingungen wohnen, insbesondere in den Gebirgsgebieten der Oblaste Transkarpatien, Iwano-Frankiwsk und Lwiw sowie in der Bukowina.

Der Zuschlag wird automatisch gewährt, sofern die Person seit mindestens sechs Monaten ununterbrochen in einer anerkannten Berggemeinde lebt, keine Rente von einem anderen Ort bezieht und sich nicht länger als 60 Tage im Ausland aufgehalten hat. Bei einer Grundrente von beispielsweise 6.000 Hrywnja erhöht sich die monatliche Auszahlung mit dem Aufschlag auf 7.200 Hrywnja.

So beantragen Sie den Bergzuschlag

Um die Zulage zu erhalten, muss ein Antrag bei der örtlichen Stelle des ukrainischen Rentenfonds gestellt werden. Folgende Dokumente sind erforderlich:

  • Rentenausweis;
  • Ukrainischer Reisepass;
  • Steueridentifikationsnummer.

Gemäß der Verordnung Nr. 793 des Ministerkabinetts der Ukraine wird die Zahlung rückwirkend ab dem Zeitpunkt des Anspruchsbeginns geleistet, jedoch frühestens ab dem 1. Januar 2025. Diese Regelung stellt sicher, dass niemand berechtigte Leistungen verpasst.

Die Maßnahme ist ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der sozialen Absicherung von Senioren in strukturschwachen Regionen und soll deren Lebensstandard stabilisieren. Gerade in abgelegenen Bergdörfern sind die Herausforderungen durch mangelnde Infrastruktur und eingeschränkten Zugang zu Dienstleistungen besonders groß.

Das Ziel der Zuschläge ist es nicht nur, die finanzielle Situation der Betroffenen zu verbessern, sondern auch einen Anreiz zu schaffen, in den heimischen Berggemeinden zu bleiben und diese zu stützen.

Die gezielte Förderung kann somit dazu beitragen, die Lebensqualität für ältere Menschen und ihre Familien in diesen ländlichen Räumen spürbar zu erhöhen und die Abwanderung zu bremsen.


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