Rentner in der Ukraine: So klappt die Kombination von Rente und Gehalt.
Arbeiten im Ruhestand ist erlaubt
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine können Rentner auch nach dem offiziellen Ruhestand weiterhin einer Beschäftigung nachgehen. Sie beziehen dann sowohl ihre Rente als auch ein reguläres Gehalt. Allerdings müssen sie das Ukrainische Pensionsfonds (PFU) unbedingt über die Aufnahme oder Beendigung einer solchen Tätigkeit informieren. Diese Meldepflicht ist entscheidend, um Probleme mit den Rentenzahlungen zu vermeiden.
Wer seine Beschäftigung nicht oder nicht rechtzeitig meldet, riskiert ernste Konsequenzen. Dazu gehört die Verpflichtung, bereits erhaltene Rentenzahlungen zurückzuerstatten. Wie die Pressestelle des PFU klarstellt,
„führt die Nicht- oder verspätete Meldung einer Beschäftigung zu unrechtmäßigen Rentenzahlungen, die den Organen des PFU zwingend zurückzuzahlen sind“. Rentnern wird daher dringend geraten, Statusänderungen umgehend mitzuteilen. Diese Regelung dient dem Schutz der sozialen Sicherungssysteme.
Geplante Zusatzzahlung im Jahr 2026
Eine weitere wichtige Nachricht für Rentner ist eine geplante Zusatzzahlung in Höhe von 1.000 Hrywnja im Jahr 2026. Diese Summe kann eine wesentliche zusätzliche Einnahmequelle für diejenigen sein, die auch im Alter noch arbeiten. Grundsätzlich steht ukrainischen Bürgern die Kombination von Arbeit und Rente offen, doch die Einhaltung der Meldepflicht gegenüber dem PFU ist der Schlüssel, um Schwierigkeiten zu umgehen.
Diese Informationen sind besonders für Rentner relevant, die ihr Einkommen aufbessern möchten. Die Einhaltung der Vorgaben hilft, finanzielle Rückforderungen und bürokratische Hürden zu vermeiden. Die angekündigte Zusatzzahlung im Jahr 2026 könnte zudem ein Anreiz sein, länger im Berufsleben zu bleiben, was in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten von Vorteil ist.
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