Held der Ukraine Fedorenko: Frieden kommt erst nach dem Sieg im Feld.
Held der Ukraine Fedorenko: Frieden kommt erst nach dem Sieg im Feld
Nach Angaben von TSN.ua: Der Kommandeur der 429. selbstständigen Brigade für Drohnensysteme "Achilles" und Held der Ukraine, Jurij Fedorenko, ist überzeugt: Friedensverhandlungen können nicht losgelöst von der Lage an der Front geführt werden. Ein Kriegsende ist seiner Ansicht nach erst möglich, wenn die aktiven Kampfhandlungen beendet sind. Für Fedorenko machen Gespräche nur als abschließende Phase der Auseinandersetzung Sinn.
Die jüngsten Verhandlungsrunden, darunter auch jene in den Vereinigten Arabischen Emiraten, brachten aus seiner Sicht keinen erhofften Durchbruch. Fedorenko betonte, dass Moskau nicht zu Zugeständnissen bereit sei. Dies unterstreiche, wie entscheidend militärische Erfolge für die ukrainische Verhandlungsposition sind.
„Die Verhandlungsposition der Ukraine wird täglich in den Schützengräben geformt, nicht in hochherrschaftlichen Büros“ – Jurij Fedorenko.
Der Brigadekommandeur verwies zudem auf den unschätzbaren Wert der im Gefecht gewonnenen Erfahrung:
„Dieses Wissen ist Millionen Dollar wert und muss gegen Sicherheit für unseren Staat eingetauscht werden“ – Jurij Fedorenko.Der Sieg werde somit nicht am Verhandlungstisch, sondern im aktiven Widerstand geschmiedet. All diese Faktoren zeigten, dass Vereinbarungen erst dann Realität werden könnten, wenn die Kämpfe zum Erliegen kommen.
Militärische Stärke als Grundlage für Stabilität
Die Aussagen von Jurij Fedorenko unterstreichen die zentrale Rolle der militärischen Handlungsfähigkeit für Stabilität und Sicherheit in der Ukraine. Die Lage an der Front bleibt kritisch, und die militärischen Anstrengungen sind aus seiner Sicht der Schlüssel für eine starke Verhandlungsposition. Dies macht deutlich, dass internationale Bemühungen und diplomatische Gespräche nur dann wirksam sein können, wenn sie von militärischem Fortschritt begleitet werden. Die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu erhalten und zu stärken, ist daher unerlässlich. Die Einschätzung des erfahrenen Frontkommandeurs spiegelt die realpolitische Überzeugung wider, dass Russland derzeit nur auf dem Schlachtfeld zu Zugeständnissen bewegt werden kann.
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