Gespräche in Genf gescheitert: Iran lehnt US-Forderungen zu Uran ab.
Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran
Nach Angaben von TSN.ua: Am 26. Februar 2023 fanden in Genf Gespräche zwischen Vertretern der USA und des Iran statt. Die amerikanische Seite wurde von Steve Witkoff und Jared Kushner repräsentiert. Trotz der Bemühungen beider Parteien kam keine Einigung zustande. Die USA forderten die Schließung von drei iranischen Nuklearanlagen in Fordow, Natanz und Isfahan und bestanden auf einem zeitlich unbefristeten Atomabkommen.
Verhärtete Fronten
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump betonte, der Iran entwickele weiterhin Atomwaffen und ballistische Raketen. Er äußerte zudem die Möglichkeit militärischer Maßnahmen, sollten die diplomatischen Anstrengungen scheitern. Der Iran wies seinerseits die Forderung nach einer Ausfuhr seiner Uranvorräte ins Ausland zurück und lehnte es ab, die Urananreicherung einzustellen.
Dennoch berichteten der omanische Außenminister und der US-Vertreter von gewissen Fortschritten in den Verhandlungen. Technische Konsultationen zwischen den Seiten könnten in der kommenden Woche in Wien fortgesetzt werden. Die weiteren Schritte bleiben ungewiss, da die Positionen beider Länder nach wie vor weit auseinanderliegen.
Diese Gespräche finden vor dem Hintergrund wachsender regionaler Spannungen und internationaler Besorgnis über die iranischen Nuklearambitionen statt. Trotz kleinerer Fortschritte zeigt die fehlende Einigung in Kernfragen die Komplexität der Lage und mögliche Hindernisse für ein künftiges, stabiles Abkommen auf. Die anstehenden Konsultationen in Wien könnten eine wichtige Weichenstellung für die weitere diplomatische Annäherung bedeuten.
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