Das Bildungsministerium hat Razzien an Hochschulen begonnen: Wie falsche Doktoranden entlarvt werden.

Das Bildungsministerium hat Razzien an Hochschulen begonnen: Wie falsche Doktoranden entlarvt werden
Das Bildungsministerium hat Razzien an Hochschulen begonnen: Wie falsche Doktoranden entlarvt werden

Nach Angaben von inkorr.com: Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Ukraine hat massive Überprüfungen an Hochschulen eingeleitet, um falsche Doktoranden zu identifizieren, die das Studium als Mittel zur Umgehung der Mobilisierung nutzen. Die entsprechenden Maßnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden und dem Staatlichen Dienst für Bildungsqualität durchgeführt. Darüber berichtet "Ukrainische Wahrheit".

Der stellvertretende Minister Mykola Trofimenko betonte, dass Bildung nicht als Schlupfloch für die Umgehung der Einberufung verwendet werden sollte. Er unterstrich, dass dies ein Signal für ukrainische Bürger im Einberufungsalter ist:

„Das Studienbuch“ rettet nicht mehr.

Überprüfungen der 'Umgehungstäter'

Die Kontrolle über das Studium konzentriert sich auf die Qualität der Ausbildung und die Realität des Bildungsprozesses. Trofimenko bemerkte, dass das Ministerium für Bildung und Wissenschaft die Idee kategorisch zurückweist, dass die Promotion oder Doktorandenstudium als Möglichkeit zur Umgehung des Dienstes dienen könne.

„Wir betrachten das Studium auf jedem unserer Bildungsebenen, einschließlich der Promotion, keinesfalls als Möglichkeit, der Mobilisierung zu entkommen,“ - betonte er.

Bereits mehrere schwerwiegende Verstöße wurden festgestellt. Insbesondere versuchte die Klassische Privatuniversität, rückwirkend etwa dreitausend 'Doktoranden' in die Einheitliche staatliche elektronische Datenbank für Bildungsfragen (EDEBO) einzutragen. Die Lizenz dieser Institution wurde sofort annulliert, und die Überprüfungen dauern im ganzen Land an.

Die Situation in der Doktorandenausbildung

Heute studieren in der Ukraine etwa 15.000 Doktoranden, und die Zahl hat sich nach den Ausschlüssen stabilisiert. Hier sind einige wichtige Zahlen der letzten Jahre:

  • 4600 Bewerber im Jahr 2025;
  • 10.000 Doktoranden (Haushalts- und Vertragsstudium) für das Jahr 2024;
  • 7.000 Haushaltsplätze derzeit, sodass die Gesamtzahl steigen wird.

Einige Studenten wurden bereits auf Grundlage von Überwachungsdaten und Entscheidungen der Hochschulen exmatrikuliert. Die Einschreibungskampagne läuft unter strenger Überwachung: der Schwerpunkt liegt auf echten Wissenschaftlern und nicht auf denen, die versuchen zu umgehen.

Im Jahr 2024 vereinfachte das Bildungsministerium den Zugang zur Doktorandenausbildung und verteilte die Haushaltsplätze nach neuen Kriterien: Die Priorität wird dem wissenschaftlichen Potenzial und nicht Geschlecht oder Alter gegeben. Allerdings sind 80% der Bewerber im Jahr 2025 Männer im Einberufungsalter, wie die Werchowna Rada berichtete.

Überprüfungen von mehr als 100 Hochschulen, die im Frühjahr begannen, haben Fälschungen aufgedeckt: Der Sicherheitsdienst und die nationale Polizei entdeckten Schemen, die von Beamten und Lehrern organisiert wurden, die 'Umgehungstäter' 'schützten'.

Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den missbräuchlichen Gebrauch von Bildungsprogrammen. Die Überprüfungen zielen darauf ab, nicht nur die Bildungsqualität zu verbessern, sondern auch Gerechtigkeit im Bildungsprozess zu gewährleisten, was insbesondere im Kontext von Mobilisierungsmaßnahmen während des Krieges von großer Bedeutung ist.


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