Pessach 2026: Termine, Bedeutung und Bräuche des jüdischen Festes.

Pessach 2026: Termine, Bedeutung und Bräuche des jüdischen Festes
Pessach 2026: Termine, Bedeutung und Bräuche des jüdischen Festes

Pessach 2026: Wann beginnt das Fest und was wird gefeiert?

Nach Angaben von Novyny.live: Pessach ist das zentrale Fest im Judentum und erinnert an den Auszug der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Das Fest hat eine über 3000-jährige Geschichte und wird jedes Jahr im Frühling gefeiert, wobei sich sein Termin nach dem jüdischen Lunisolarkalender richtet: Es beginnt stets am 15. Tag des Monats Nisan. Im Jahr 2026 fällt der Beginn auf den Abend des 2. April, und das Fest dauert bis zum 9. April.

Die Feierlichkeiten starten am Donnerstagabend, dem 2. April 2026. In Israel wird Pessach sieben Tage lang begangen, in den jüdischen Gemeinden der Diaspora hingegen traditionell acht Tage. Der hebräische Name 'Pessach' bedeutet 'vorübergehen' oder 'verschonen' und verweist auf den Kern der Befreiungsgeschichte.

Die Bräuche und Traditionen von Pessach

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht der Seder, ein festliches Familienmahl, das am ersten und zweiten Abend des Festes stattfindet. Das wichtigste Symbol ist die Matze, das ungesäuerte Brot. Beim Seder werden symbolträchtige Speisen auf den Tisch gebracht, darunter:

  • Matze
  • ein Ei
  • ein Knochen mit Fleisch
  • bittere Kräuter
  • Salzwasser
  • Charosset (eine Frucht-Nuss-Mischung)

Jede dieser Speisen hat eine tiefe symbolische Bedeutung und erzählt einen Teil der Geschichte des jüdischen Volkes.

Eine der grundlegenden Regeln während Pessach ist der strikte Verzicht auf Chametz. Darunter versteht man alle gesäuerten oder fermentierten Getreideprodukte. Dieses Gebot unterstreicht die Eile des Auszugs und ist ein wesentlicher Bestandteil der Festpraxis.

Pessach ist mehr als ein religiöses Fest; es ist ein zentraler Pfeiler jüdischer Identität, der Gemeinschaften weltweit verbindet. Die Rituale und Erzählungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, halten die Erinnerung an die Befreiung lebendig und stärken den Zusammenhalt der Familien. Das Fest im April 2026 bietet somit erneut die Gelegenheit, dieses reiche Erbe gemeinsam zu begehen und zu reflektieren.


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