Raketenangriff beschädigt Wohnhaus von Ex-Parlamentspräsident Razumkov in Kiew.
Folgen des nächtlichen Raketenangriffs auf Kiew
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem massiven russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt in der Nacht zum 22. Februar wurde auch das Wohnhaus des ehemaligen Parlamentspräsidenten und Abgeordneten Dmytro Razumkov in Sofijiwka-Borschtschahiwka getroffen. Eine in der Nähe eingeschlagene Rakete verursachte schwere Schäden an Gebäuden und zerstörte sämtliche Fenster in Razumkovs Haus. Solche Angriffe auf Wohngebiete verdeutlichen die ständige Gefahr für die Zivilbevölkerung.
Dmytro Razumkov: 'Ja, ich wohne in der Nachbarstraße. Die Rakete kam an, wahrscheinlich wurde sie abgeschossen und stürzte dann. Sie kam laut an, hat alle Fenster herausgerissen, die Leute sind hierher gerannt.'
Der Politiker schilderte die schrecklichen Szenen: 'Die Mutter kam heraus, nahm ein Kind. Die Jungs rannten hin, hoben die Platten an und holten ein anderes Kind heraus. Sie holten den Vater aus dem ersten Haus, aus dem zweiten, soweit ich weiß, nein, ich weiß es nicht.' Razumkov sagte weiter, dass 'niemand unter den Trümmern lebend geblieben ist' und sein eigenes Haus ernsthaft beschädigt wurde.
Landesweiter Luftalarm bei kombinierter Angriffswelle
Der Vorfall war Teil einer groß angelegten kombinierten Angriffswelle Russlands, bei der Marschflugkörper, ballistische Raketen und iranische 'Shahed'-Drohnen zum Einsatz kamen. In der gesamten Ukraine wurde Luftalarm ausgelöst, was die Schwere der Bedrohung unterstrich. Diese Eskalation zielt nicht nur auf militärische Infrastruktur, sondern zunehmend auch auf zivile Lebensbereiche.
Der Angriff auf Wohngebäude, darunter das Haus eines prominenten Staatsmannes, markiert eine weitere gefährliche Stufe der Gewalt und untergräbt die Sicherheit in der Region. Solche Attacken verschärfen die humanitäre Krise in der Ukraine erheblich und erhöhen die Belastung für die Bevölkerung im Alltag.
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