ISW: Putin bereitet einen neuen Angriff sogar nach einem möglichen Waffenstillstand vor.
Nach Angaben von ТСН: Trotz der Erklärungen zur Verhandlungsbereitschaft hat Moskau seine Pläne zur vollständigen Zerschlagung der ukrainischen Staatlichkeit nicht aufgegeben. Der Kreml betrachtet jedes "Waffenstillstand" nur als eine Ruhepause vor einem neuen Angriff.
Diese Informationen sind im Bericht des Instituts für den Krieg (ISW) enthalten.
Die Falle eines "vorübergehenden Kompromisses"
Experten schließen nicht aus, dass Putin bereit sein könnte, bestimmte Zugeständnisse zu machen, die er als vorübergehend ansieht. Analysten warnen, dass der Diktator einen Friedensvertrag unterzeichnen könnte, aber seine unaufhörliche Bindung an die ursprünglichen Ziele deutet darauf hin, dass er mit einem solchen Ergebnis nicht zufrieden sein wird.
Höchstwahrscheinlich wird Moskau den "Waffenstillstand" nutzen, um seine Kräfte neu zu gruppieren, um später die Vereinbarungen zu brechen und die Aggression mit dem Ziel der vollständigen Besetzung der Ukraine fortzusetzen.
Der US-Plan gegen das Ultimatum des Kremls
Der Bericht betont, dass der von den USA vorgeschlagene "Friedensplan" Putin absolut nicht zufriedenstellt.
US-Vorschlag: Einfrieren des Konflikts an der aktuellen Frontlinie (insbesondere in den Regionen Saporischschja und Cherson).
Putins Forderung: Vollständiger Rückzug der ukrainischen Streitkräfte aus vier ukrainischen Regionen und Verzicht auf den NATO-Beitritt.
Die Anforderungen des Kremls bedeuten praktisch die Kapitulation der Ukraine, ihre Entwaffnung ("Demilitarisierung") und einen Machtwechsel zu einer prorussischen Regierung.
Die Lüge über die "Siege"
Um seine Positionen in potenziellen Verhandlungen zu stärken, greift Putin auf eklatante Lügen über die Situation an der Front zurück. ISW weist darauf hin, dass der Diktator die Erfolge seiner Armee übertreibt und von der Eroberung von Siedlungen (zum Beispiel von Siewersk oder Teilen von Lyman) spricht, die in Wirklichkeit von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert werden.
Die Analyse der Situation lässt den eindeutigen Schluss zu: Ein Abkommen mit der RF ohne zuverlässige Sicherheitsgarantien für die Ukraine wird keinen dauerhaften Frieden bringen.
Es sei daran erinnert, dass der US-Geheimdienst Informationen über mögliche Pläne Putins, ganz Ukraine zu erobern, zurückgewiesen hat. Die Leiterin des amerikanischen Nationalen Geheimdienstes reagierte schnell auf diese Informationen und äußerte sich zur Versuchs, die amerikanischen Friedensinitiativen zu untergraben.
Daher bleibt die Situation rund um die Friedensverhandlungen ziemlich angespannt. Moskau zeigt weiterhin Unnachgiebigkeit, und daher muss die internationale Gemeinschaft vorsichtig bei der Bewertung möglicher Kompromisse mit dem Kreml sein. In Zeiten dieser Eskalation ist es wichtig, Klarheit und Entschlossenheit zum Schutz der Souveränität der Ukraine zu bewahren.
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