Bis zu 14 Milliarden Dollar: Nordkoreas Milliardengeschäft mit dem Ukraine-Krieg.

Bis zu 14 Milliarden Dollar: Nordkoreas Milliardengeschäft mit dem Ukraine-Krieg
Bis zu 14 Milliarden Dollar: Nordkoreas Milliardengeschäft mit dem Ukraine-Krieg

Aktuelle Entwicklungen: Nordkorea und Russland im Krieg gegen die Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Durch Waffenlieferungen an Russland und die Entsendung eigener Truppen hat Nordkorea enorme Einnahmen erzielt. Schätzungen zufolge beläuft sich der Gewinn aus Rüstungsexporten auf 7,67 bis 14,4 Milliarden US-Dollar. Seit Oktober 2024 wurden viermal nordkoreanische Einheiten nach Russland verlegt, sodass die Truppenstärke inzwischen auf über 20.000 Soldaten angewachsen ist.

Allein für die Stationierung seiner Streitkräfte in Russland kassiert Pjöngjang direkte Zahlungen von rund 620 Millionen Dollar. Hochgerechnet könnte Nordkorea jährlich etwa 560 Millionen Dollar durch den Einsatz seiner Soldaten verdienen. Gleichzeitig wird berichtet, dass 6.000 nordkoreanische Soldaten getötet oder verwundet wurden. Anfang 2026 halten sich weiterhin nordkoreanische Truppen in der Region Kursk auf.

Veränderte Logistik und strategische Partnerschaft

Im Januar 2026 verringerte Russland die Anzahl seiner Schiffsanläufe in nordkoreanischen Häfen deutlich – ein mögliches Zeichen für eine Umstellung der Logistik zwischen beiden Ländern. Diese Zahlen verdeutlichen, wie sehr Nordkorea von der Kooperation mit Russland im Ukraine-Krieg profitiert und welche wirtschaftlichen Vorteile Pjöngjang daraus zieht.

Die Situation offenbart Nordkoreas tiefe Abhängigkeit von ausländischen Militärverträgen und zeigt, welche wirtschaftlichen Chancen der Krieg in der Ukraine für das isolierte Land eröffnet. Zugleich festigt die Beteiligung nordkoreanischer Soldaten die militärischen Bande zwischen Pjöngjang und Moskau, was weitreichende Folgen für die regionale Sicherheit haben könnte. Der Rückgang russischer Schiffsbewegungen in nordkoreanischen Häfen deutet auf mögliche Verschiebungen in den strategischen Planungen beider Staaten hin, die einer weiteren Beobachtung bedürfen.


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