Steuer auf Geschenke ab 2026: Ab welchem Wert und für wen fällt sie an?.

Steuer auf Geschenke ab 2026: Ab welchem Wert und für wen fällt sie an?
Steuer auf Geschenke ab 2026: Ab welchem Wert und für wen fällt sie an?

Geschenke müssen in der Ukraine versteuert werden

Nach Angaben von Novyny.live: Wer in der Ukraine ein Geschenk erhält, muss dieses unter Umständen versteuern. Ab dem Jahr 2026 greift diese Pflicht, wenn der Wert des Präsents 2.161,75 Hrywnja übersteigt. Wie hoch die Steuer ausfällt, hängt entscheidend vom Verwandtschaftsgrad zum Schenkenden ab. Dieser bestimmt, welcher Teil des Geschenkwerts überhaupt der Besteuerung unterliegt.

Die Regelung zur Besteuerung von Geschenken gibt es in der Ukraine bereits seit 2011. Paragraph 165 des dortigen Steuergesetzbuches sieht vor, dass der Wert von Geschenken steuerfrei bleibt, solange er 25 Prozent des am 1. Januar gültigen Mindestlohns nicht überschreitet. Für 2026 liegt diese steuerfreie Grenze bei 2.000 Hrywnja, der genaue Freibetrag beträgt 2.161,75 Hrywnja.

Diese Steuersätze gelten für Geschenke

Die Höhe der Abgabe orientiert sich am Verhältnis zum Schenkenden:

  • Geschenke von Verwandten ersten und zweiten Grades (z.B. Eltern, Kinder, Geschwister) sind mit einem Steuersatz von 0 % begünstigt.
  • Erhalten Personen Geschenke von nicht näher verwandten oder fremden Personen, fällt eine Einkommensteuer (ПДФО) von 5 % zuzüglich 5 % Militärabgabe an.
  • Stammt das Geschenk von einem Ausländer, erhöht sich der Einkommensteuersatz auf 18 %, zuzüglich der üblichen 5 % Militärabgabe.

Ukrainische Bürger sollten daher den Wert erhaltener Geschenke im Auge behalten, um Konflikte mit den Finanzbehörden zu vermeiden. Die Regelung zeigt, dass auch vermeintlich private Zuwendungen steuerlich relevant sein können. Es ist wichtig, die Freigrenzen und die jeweils geltenden Sätze zu kennen.

Die Verschärfung der Besteuerung von Geschenken unterstreicht den Trend zu mehr Transparenz in finanziellen Angelegenheiten. Das Ziel ist nicht nur die Generierung zusätzlicher Staatseinnahmen, sondern auch die Schließung von Steuerschlupflöchern. Wer seine Pflichten kennt, kann unnötige Bußgelder und Auseinandersetzungen mit dem Fiskus von vornherein vermeiden.


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