Die Grundsteuer wird 2026 steigen: Wie viel Sie bezahlen müssen.
Nach Angaben von ТСН: Im Jahr 2026 müssen ukrainische Immobilienbesitzer mit einer Erhöhung der Steuerzahlungen rechnen. Obwohl der Steuersatz unverändert bleibt, wird die Gesamtsumme in den Rechnungen aufgrund der Erhöhung des Mindestlohns steigen.
Laut dem Gesetz "Über den Staatshaushalt für das Jahr 2026" wird ab dem 1. Januar der Mindestlohn 8647 UAH betragen (im Jahr 2025 waren es 8000 UAH). Da die Grundsteuer an diesen Indikator gebunden ist, ist der maximale Wert eines "zusätzlichen" Quadratmeter von 106,5 UAH auf 120 UAH gestiegen.
Die Dynamik der maximalen Zahlung im Laufe der letzten Jahre:
2022 – 90 UAH/qm;
2023–2024 – 97,5 UAH/qm;
2025 – 106,5 UAH/qm;
2026 – 120 UAH/qm.
Wer verpflichtet ist, die Grundsteuer zu zahlen
Besteuert wird nicht die gesamte Fläche der Unterkunft, sondern nur der Teil, der die festgelegten staatlichen Ermäßigungsnormen übersteigt:
Erdwohnungen: Die Steuer wird auf die Fläche über 60 qm erhoben.
Häuser: Zu zahlen ist für die Fläche über 120 qm.
Mischtyp: Wenn sowohl eine Wohnung als auch ein Haus im Besitz sind, beträgt die Ermäßigungsgrenze 180 qm.
Die Mittel, die aus dieser Steuer erhoben werden, fließen in die kommunalen Haushalte. Die örtlichen Behörden können eigene Sätze festlegen (nicht über 1,5 % des Mindestlohns) oder die Normen erhöhen, dürfen jedoch keine strengeren Bedingungen als die landesweiten einführen. Beispielsweise beträgt der Satz in Lwiw 1 % (80 UAH/qm im Jahr 2026), während in vielen anderen Städten der maximale Satz von 1,5 % (120 UAH/qm) gilt.
Berechnung in der Praxis
Wenn Sie eine Wohnung mit einer Fläche von 100 qm besitzen, müssen Sie für 40 "zusätzliche" Meter zahlen. Bei dem maximalen Satz beläuft sich die Summe auf 4800 UAH pro Jahr.
Für Immobilien mit großen Flächen gilt die Regel der zusätzlichen Besteuerung. Wenn die Fläche der Wohnung 300 qm überschreitet und die des Hauses 500 qm, wird zur Hauptsteuer (die nach Metern berechnet wird) jährlich noch ein Betrag von 25.000 UAH hinzugefügt.
Fälligkeit und Verantwortung
Die Steuerbescheide müssen den Eigentümern bis spätestens 1. Juli 2026 zugestellt werden. Fachleute weisen darauf hin, dass das Nichterhalten eines physischen Briefes kein Grund für die Nichtzahlung ist. Die Überprüfung der Abrechnungen kann im "Elektronischen Steuerzahler-Kabinett" erfolgen.
Bei verspäteter Zahlung sind Strafen vorgesehen:
Verspätung bis zu 30 Tagen – Strafe 10% der Schuldensumme.
Verspätung über 30 Tage – Strafe 20%.
Wenn die steuerlichen Verpflichtungen nicht rechtzeitig bezahlt wurden, hat die Steuerbehörde das Recht, vor Gericht eine Zwangsvollstreckung des Geldes zu beantragen.
Insgesamt ist die Erhöhung der Grundsteuern Teil der nationalen Politik, die darauf abzielt, die kommunalen Haushalte zu stärken. Immobilieneigentümer sollten auf neue Regeln und Fristen achten, um unangenehme Probleme mit den Steuerbehörden zu vermeiden. Die verbleibende Zeit bis zum Beginn des Jahres 2026 bietet die Möglichkeit zur Planung und Vorbereitung auf die neuen Besteuerungsbedingungen.
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