Tod des Ehepaars in Tokio: Notfallalarm in der Sauna funktionierte seit Jahren nicht.

Tod des Ehepaars in Tokio: Notfallalarm in der Sauna funktionierte seit Jahren nicht
Tod des Ehepaars in Tokio: Notfallalarm in der Sauna funktionierte seit Jahren nicht

Nach Angaben von ТСН: Im prestigeträchtigen Viertel Tokios wurde ein gewöhnlicher Urlaub zum tödlichen Vorfall für ein junges Paar. Sie wurden während eines Brandes in einer privaten Sauna eingeschlossen, wobei der Notfallalarm seit mehreren Jahren nicht funktionierte.

Die 37-jährige Nageldesignerin Yoko Matsuda und ihr 36-jähriger Ehemann Masanari, Inhaber eines Schönheitssalons, hatten die Sauna im Sauna Tiger, gelegen im Akasaka-Viertel, gemietet. Die Rettungskräfte fanden das Ehepaar bewusstlos auf dem Boden nach dem Brand – ihre Köpfe waren in der Nähe der Tür. Nach der Hospitalisierung starben beide.

Umstände der Tragödie

Die Polizei prüft die Theorie, dass ein defekter Türgriff der Grund für die Tragödie gewesen sein könnte, weshalb das Paar nicht nach draußen entkommen konnte. Untersuchungen ergaben, dass der Notfallalarm in der Sauna, insbesondere der Alarmknopf, wahrscheinlich seit etwa zwei Jahren abgeschaltet war.

„Wir bringen unser tiefstes Mitgefühl zum Ausdruck… und teilen aufrichtig den Kummer und Schmerz, die mit Worten nicht zu beschreiben sind“, heißt es in einer Erklärung, die auf der Website des Sauna Tiger veröffentlicht wurde.

Die Strafverfolger fanden auch ein verbranntes Handtuch in der Sauna, was darauf hindeutet, dass das Feuer durch den Kontakt mit heißen Steinen entstanden gewesen sein könnte. Darüber hinaus war die Schutzabdeckung des Alarmknopfes entfernt, was auf mögliche Versuche des Ehepaars hindeutet, diesen zu benutzen, um Hilfe zu rufen.

Sicherheitsprobleme

Das Personal des Unternehmens gestand ein, dass der Alarm „seit etwa 2023 nicht funktionierte“. Das Gesundheitsamt des Minato-Bezirks berichtete, dass die Sauna im Juli 2022 geöffnet wurde und die letzte Inspektion im April 2023 durchgeführt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurden „keine wesentlichen Mängel an der Ausrüstung festgestellt“.

In einer abschließenden Erklärung betonte Sauna Tiger, dass man den Vorfall „äußerst ernst nimmt“ und „vollständig mit der Untersuchung des Feuerwehrdienstes kooperiert“. Das Unternehmen kündigte an, den Betrieb vorübergehend einzustellen und versprach, den Kunden, die Buchungen hatten, ihr Geld zurückzuerstatten.

Diese Tragödie hebt schwerwiegende Sicherheitsprobleme in öffentlichen Einrichtungen hervor. Das Fehlen angemessener Sicherheitsprüfungen kann zu fatalen Folgen führen, wie es in diesem Fall geschehen ist. Die Behörden müssen nun die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften genauer überwachen, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.


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