Stromrationierung am 23. Februar: Folgen der jüngsten Angriffe auf die Energieinfrastruktur.

Stromrationierung am 23. Februar: Folgen der jüngsten Angriffe auf die Energieinfrastruktur
Stromrationierung am 23. Februar: Folgen der jüngsten Angriffe auf die Energieinfrastruktur

Zur Lage der Stromversorgung in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: Als direkte Folge neuer russischer Angriffe auf das Stromnetz führt die Ukraine am 23. Februar 2023 zeitgesteuerte Stromabschaltungen ein. Diese Einschränkungen werden über den gesamten Tag verteilt gelten. Sie sind eine Reaktion auf die jüngsten Beschüsse, die der Energieinfrastruktur des Landes erheblichen Schaden zugefügt haben. Präsident Wolodymyr Selenskyj nannte die Hauptziele der russischen Attacken:

  • die Energieversorgung
  • die Logistik
  • die Wasserversorgung
  • das Eisenbahnnetz

Bereits am 22. Februar 2023 griff Russland das ukrainische Energiesystem mit Raketen und Drohnen an. Dabei wurde eine Anlage des Energieversorgers DTEK 'Odesskije Elektromerechi' in der Region Odessa beschädigt. In der Hauptstadt Kiew waren über tausend Wohnhäuser infolge dieser Attacken von der Fernwärmeversorgung abgeschnitten. Laut Kateryna Pop,

„wird es nicht möglich sein, die Wärmeversorgung bis zum Ende der Heizperiode wiederherzustellen“
.

Stundenpläne für die Abschaltungen und ihre Bedeutung

Die genauen Zeitpläne für die Stromsperren am 23. Februar werden regional veröffentlicht und berücksichtigen die Lage nach den Angriffen auf die Energieanlagen. Diese Maßnahmen sollen die Belastung des Stromnetzes verringern und unter den Kriegsbedingungen eine stabile Stromversorgung gewährleisten. Die Einführung von Stromrationierungen zeigt, wie prekär die Situation für das ukrainische Stromnetz ist. Die Angriffe auf kritische Infrastruktur sind Teil einer Kriegstaktik, die das zivile Leben im Winter besonders hart trifft und die Bevölkerung zu ständiger Anpassung zwingt.


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