Ermittlungen gegen angebliche Hellseher: Betrug mit horrenden Summen.

Ermittlungen gegen angebliche Hellseher: Betrug mit horrenden Summen
Ermittlungen gegen angebliche Hellseher: Betrug mit horrenden Summen

Strafverfahren gegen Maria Arefjewa und Bohdan Orischtschenko

Nach Angaben von Espreso.tv: Die ukrainische Nationalpolizei hat ein Strafverfahren gegen Maria Arefjewa und Bohdan Orischtschenko eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, schutzbedürftige Menschen um Hunderttausende Griwna betrogen zu haben. Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Jaroslaw Schelesnjak, erhebt schwere Vorwürfe: Das Duo soll systematisch Geld unter dem Deckmantel magischer Dienstleistungen erpresst haben. Laut Schelesnjak setzten Arefjewa und Orischtschenko psychologischen Druck ein und verkauften teure Rituale. Allein für eine angebliche „Ahnenreinigung“ sollen sie bis zu 160.000 Griwna verlangt haben.

Das Geschäft der Beschuldigten

Maria Arefjewa, 1996 in Kiew geboren, erlangte eine gewisse Bekanntheit, geriet jedoch ins Visier der Ermittler. Ihr Komplize Bohdan Orischtschenko, der auch unter dem Pseudonym „Magier“ Weliar auftritt, deklarierte für das Jahr 2025 ein offizielles Einkommen von rund neun Millionen Griwna. Wie Schelesnjak mitteilte, müssen die Beschuldigten nun mit ernsten rechtlichen Konsequenzen rechnen. Ihnen droht eine Anklage wegen besonders schweren Betrugs gemäß Teil 4 von Artikel 190 des ukrainischen Strafgesetzbuches. Darüber hinaus könnte auch ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung nach Teil 3 von Artikel 212 desselben Gesetzes eröffnet werden. Die Behörden werfen ihnen vor, ein ausgeklügeltes System betrieben zu haben.

Zu den systematischen Methoden des angeblichen Betrugs von Arefjewa und Orischtschenko zählen:

  • Das Erschleichen von Geld
  • Psychologischer Druck
  • Der Verkauf überteuerter Rituale

Sollte ihnen die Schuld nachgewiesen werden, drohen den Angeklagten Haftstrafen, Geldbußen sowie die Einziehung ihres Vermögens. Die Ermittlungen in diesem Fall laufen noch, die weiteren Schritte der Strafverfolgungsbehörden werden von der Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt.

Dieser Fall wirft ein Schlaglicht auf die Problematik von Betrug im Dienstleistungssektor, was in der Bevölkerung große Besorgnis auslöst. Besonders der Schutz gefährdeter Gruppen steht im Fokus. In der Ukraine nimmt die Zahl der Betrugsfälle in verschiedenen Bereichen stetig zu, weshalb der Staat gefordert ist, die Rechtsordnung zu wahren und die Verbraucherrechte zu stärken.


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