Betrug an der Front: Polizei zerschlägt drei Familienclans, die Soldaten um 1,4 Millionen Hrywnja brachten.

Betrug an der Front: Polizei zerschlägt drei Familienclans, die Soldaten um 1,4 Millionen Hrywnja brachten
Betrug an der Front: Polizei zerschlägt drei Familienclans, die Soldaten um 1,4 Millionen Hrywnja brachten

Drei Familienclans hinter Betrugsmasche enttarnt

Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Polizei hat drei Familienclans das Handwerk gelegt, die unter dem Deckmantel von Wahrsagerinnen und Hellseherinnen Soldaten sowie deren Angehörige um Geld und Wertsachen betrogen. Der Gesamtschaden durch die Aktivitäten dieser Gruppen beläuft sich auf fast 1,4 Millionen Hrywnja. Das Betrugsschema lief mindestens seit dem Jahr 2024 und führte bei ahnungslosen Opfern zu erheblichen finanziellen Verlusten.

So gingen die Täter vor

Die Aktivitäten der drei Familien wurden von der Polizei in Kiew aufgedeckt. Als mutmaßliche Anführerin des Betrugsrings gilt eine 50-jährige Bewohnerin der Oblast Tscherkassy. Die Mitglieder der Gruppierung, die zwischen 18 und 60 Jahre alt waren, nutzten verschiedene Methoden, um Militärangehörige und ihre Familien von der angeblichen Notwendigkeit zu überzeugen, ihnen Geld und Wertgegenstände als angebliche Wahrsagerinnen zu übergeben. Solche esoterischen Betrugsmaschen nutzen gezielt die emotionale Belastung und Zukunftsängste der Betroffenen aus.

Im Zuge der Ermittlungen führte die Polizei 10 Durchsuchungen in den Oblasten Tscherkassy und Winnyzja durch. Dabei wurden folgende Beweismittel sichergestellt:

  • über 400.000 Hrywnja in verschiedenen Währungen
  • Dutzende Mobiltelefone
  • Computertechnik
  • okkulte Requisiten und Materialien

Gegen drei Mitglieder der Vereinigung wurde bereits der Verdacht auf Betrug erhoben. Die mutmaßliche Anführerin des Rings und eine ihrer aktiven Komplizinnen wurden festgenommen.

Das Betrugsschema der sogenannten Wahrsagerinnen richtete nicht nur finanziellen, sondern auch erheblichen moralischen Schaden an, da viele Soldaten und ihre Verwandten Opfer dieser Manipulationen wurden. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, um alle möglichen Beteiligten zu identifizieren und ähnlichen Straftaten künftig vorzubeugen.

Dieser Fall zeigt die Aktualität des Betrugsproblems in der Ukraine, insbesondere unter Kriegsbedingungen, wo Soldaten und ihre Familien erheblichem emotionalem und finanziellem Druck ausgesetzt sind.

Es ist wichtig, dass die Gesellschaft über solche Risiken aufgeklärt ist und sich nicht auf Manipulationen einlässt. Die Strafverfolgungsbehörden müssen ihre Arbeit zum Schutz der Bürger vor derartigen Verbrechen konsequent fortsetzen.


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