Patriarch Filaret ist tot: Die letzten Tage des Oberhaupts der Orthodoxen Kirche der Ukraine.
Tod von Patriarch Filaret
Nach Angaben von Novyny.live: Am 20. März gab Metropolit Epiphanius bekannt, dass Patriarch Filaret im Alter von 98 Jahren gestorben ist. Todesursache war eine Verschlimmerung seiner chronischen Erkrankungen. Der Geistliche hatte 77 Jahre im Mönchsstand und 65 Jahre als Bischof gedient. Er gilt als eine der prägendsten Persönlichkeiten für das ukrainische orthodoxe Christentum.
In den letzten Wochen hatte sich Filarets Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert. Am 9. März wurde er aufgrund von Unwohlsein ins Krankenhaus eingeliefert. Trotz medizinischer Betreuung führte die Verschlechterung seines Zustands letztlich zum Tod. Mit ihm verliert die ukrainische Kirche eine Symbolfigur, deren Wirken viele Gläubige tief geprägt hat.
Reaktionen und Folgen für das kirchliche Leben
Der Tod des Patriarchen hat weit über die Grenzen der Ukraine hinaus große Betroffenheit ausgelöst. Insbesondere seine Rolle bei der Gründung der Orthodoxen Kirche der Ukraine wird als Meilenstein der nationalen Religionsgeschichte gewürdigt. Sein Ableben könnte nun die künftige Entwicklung der Kirchenpolitik und das Verhältnis zwischen den verschiedenen orthodoxen Gemeinschaften im Land beeinflussen.
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