Die Staatsanwaltschaft hat wegen Folter gegen einen TCK-Beamten Anklage erhoben: Dem Offizier droht Haft.
Verdacht gegen den stellvertretenden Leiter des TCK
Nach Angaben von ТСН: Die spezialisierte Staatsanwaltschaft der Region Iwano-Frankiwsk hat Anklage gegen den stellvertretenden Leiter des Territorialen Rekrutierungszentrums (TCK) erhoben, wegen brutaler Misshandlung eines wehrpflichtigen Bürgers während der medizinischen Untersuchung.
Der Mann wurde zusammen mit anderen Bürgern ins Krankenhaus geschickt, um die militärisch-medizinische Kommission (WLC) zu durchlaufen. Nachdem er sich geweigert hatte, sich einem Röntgenbild zu unterziehen, fügte ihm der Oberst absichtlich mindestens fünf Schläge in die Leistengegend zu.
Infolgedessen erlitt das Opfer schwere Körperverletzungen, die eine chirurgische Intervention, einschließlich einer Orchiektomie, erforderlich machten.
Dem stellvertretenden Leiter des TCK wurde Anklage gemäß Artikel 426-1 des Strafgesetzbuchs der Ukraine (Missbrauch von Macht unter Bedingungen des Kriegsrechts, was zu schweren Folgen führte) erhoben. Das Gericht wählte auf Antrag der Staatsanwälte als Maßnahme zur Verhütung Haft ohne das Recht auf Kaution.
Derzeit laufen Überprüfungen bezüglich der möglichen Beteiligung anderer Personen, einschließlich von Strafverfolgungsbehörden, an diesen Handlungen.
Separat wurde zuvor über die Festnahme eines Mannes aus der Region Riwne berichtet, der sich im TCK gegen Tollwut impfen lässt. Seine Verwandten und Ärzte äußerten Bedenken hinsichtlich von Terminüberschreitungen bei Impfungen und forderten den Abschluss der Impfungen.
Dieser Vorfall hat Wellen des Unmuts ausgelöst, da Fälle von Machtmissbrauch durch Militärs unter Kriegsrecht immer dringlicher werden. Es ist wichtig, dass die Strafverfolgungsbehörden eine angemessene Untersuchung durchführen und Maßnahmen ergreifen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die Situation mit den Impfungen wirft auch Fragen zur Organisation medizinischer Verfahren im TCK auf, die die Aufmerksamkeit der Behörden erfordern.
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