Der Angriff mit dem "Oreshnik" auf Lwiw: ein Experte enthüllt das wahre Ziel des Angriffs der Russischen Föderation.
Nach Angaben von ТСН: Der Angriff mit einer russischen Rakete vom Typ "Oreshnik" auf Lwiw hatte einen politischen und psychologischen Charakter, nicht jedoch strategische militärische Bedeutung.
Diese Ansicht äußerte der Experte für Radiotechnologie, Sergej Beskrestnov mit dem Rufzeichen "Flash" in Telegram.
Eine Demonstration für den Westen
Nach Meinung des Experten war die Wahl des Ziels im Westen der Ukraine nicht zufällig. Moskau versuchte, den europäischen Ländern seine Entschlossenheit und technischen Möglichkeiten zu demonstrieren, insbesondere die Fähigkeit, Ziele in der Nähe der NATO-Grenzen zu erreichen.
„Ich kann nichts kommentieren, bevor es offizielle Quellen gibt, aber der Angriff mit dem „Oreshnik“ auf Lwiw hatte nicht das Ziel, etwas global zu beeindrucken. Ich glaube, dass dies eine Botschaft an Europa über die Möglichkeiten und die Entschlossenheit der RF war. Daher wurde eine westliche Stadt in der Ukraine für den Angriff ausgewählt“, sagte Beskrestnov.
Die Energie des Angriffs: „Das verbrannte Lenin-Gesamtwerk“
Der Experte bringt das Beispiel der kinetischen Energie der zerstörerischen Elemente der Rakete. Er betont, dass die Sprengköpfe eine hohe Durchdringungsfähigkeit haben, diese jedoch nicht so beeindruckend ist, wie es die russischen Medien darstellen.
„Damit Sie die Energie der zerstörerischen Elemente dieses Angriffs verstehen, hier ein Beispiel: Es durchbrach zwei Deckenkonstruktionen und verbrannte das vollständige Gesamtwerk von Lenin im Raum. Ich mache keinen Scherz“, fügte der Spezialist hinzu.
Entlarvung der Mythen über „tiefe Angriffe“
Sergej "Flash" stellte auch die Aussagen der russischen Propagandisten über die Fähigkeit des "Oreshnik", geschützte Bunker in großer Tiefe zu treffen, in Frage.
Laut ihm entspricht die Information darüber, dass die Sprengköpfe angeblich bis zu Dutzende Meter tief in den Boden eindringen, nicht der Realität. Die tatsächlichen Auswirkungen des Einschlags zeigen, dass die Möglichkeiten der Rakete von der feindlichen Propaganda übertrieben werden, die darauf abzielt, die Bevölkerung und die internationale Gemeinschaft zu ängstigen.
Es sei daran erinnert, dass die Armee der RF erstmals im Krieg mit einer ballistischen Mittelstreckenrakete "Oreshnik" auf Lwiw schlug. Nach Angaben der Militärs bewegte sich die Rakete mit einer ballistischen Trajektorie und einer Geschwindigkeit von etwa 13.000 Kilometern pro Stunde, was als "extrem hohe Geschwindigkeit" gilt.
Diese Ereignisse unterstreichen die Fortsetzung der Spannungen in der Region und zeigen, wie militärische Angriffe nicht nur militärische, sondern auch politische Ziele haben können. Die Analyse von Experten hinsichtlich solcher Angriffe hilft, das wahre Ausmaß und die Absichten des Aggressors besser zu verstehen und den Einfluss auf die internationale Sicherheit zu erkennen.
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