Schneechaos im Süden der USA: Flugausfälle und Stromausfälle legen Region lahm.
Wintereinbruch mit Wucht
Nach Angaben von TSN.ua: Ein massiver Wintersturm hat den Süden der USA heimgesucht und für massive Verkehrsbehinderungen, Flugausfälle und starke Schneefälle gesorgt. Die Lage blieb angespannt, und für den Sonntag wurde mit einer Fortdauer der kritischen Situation gerechnet. Dieser Sturm folgt weniger als eine Woche nach einem verheerenden Unwetter, das mehr als 100 Menschenleben forderte – eine bedrückende Häufung extremer Wetterereignisse.
Folgen für Infrastruktur und Bevölkerung
Allein in North Carolina kam es am Samstag zu rund 750 Unfällen, was die gefährlichen Straßenverhältnisse unterstreicht. Die Schneehöhen erreichten bis zu 37 Zentimeter in Faust und über 31 Zentimeter in West Critz. Auch Harrisburg verzeichnete mit mehr als 23 Zentimetern signifikante Schneemengen. Der Luftverkehr war stark betroffen: Am Flughafen Charlotte Douglas wurden über 1.800 Flüge gestrichen, am Airport Atlanta mehr als 600 an diesem Tag.
Ein weiterer Extremwert wurde in Davis (West Virginia) gemessen: Dort sank das Thermometer auf minus 33 °C. Bis zum Sonntagmorgen waren etwa 156.000 Haushalte ohne Strom, was die Lage für die Bewohner zusätzlich verschärfte. In North Carolina wurden zudem Campingplätze und Strände an den Outer Banks wegen der lebensgefährlichen Bedingungen gesperrt. Das Winterchaos beeinträchtigt weiterhin zehntausende Menschen in der Region.
Der jüngste Schneesturm zeigt erneut die Anfälligkeit der südlichen US-Bundesstaaten für extreme Winterwetterlagen. Er wirft auch Fragen zur Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur auf, insbesondere angesichts der jüngsten tragischen Vorfälle. Die Behörden stehen vor der Herausforderung, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und die Verkehrs- sowie Versorgungsnetze rasch wiederherzustellen.
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