Bis zu 800.000 Griwna: Diese Beschäftigten der kritischen Infrastruktur erhalten staatliche Soforthilfe.
Finanzielle Unterstützung für betroffene Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur
Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Ein neues Gesetz (Nr. 2980-IX), das 2023 in Kraft trat, regelt die staatliche Einmalzahlung für Beschäftigte der kritischen Infrastruktur, die durch russische Angriffe zu Schaden gekommen sind. Die Hilfe richtet sich an Arbeiter auf strategisch wichtigen Anlagen sowie an Beamte und kommunale Mandatsträger, die aufgrund der Kampfhandlungen in eine schwierige Lage geraten sind.
Höhe der Zahlungen nach Schweregrad
Der ausgezahlte Betrag ist gestaffelt und richtet sich nach dem festgestellten Grad der Behinderung:
- Bei einer anerkannten Behinderung der Gruppe I: 800.000 Griwna;
- Bei einer anerkannten Behinderung der Gruppe II: 500.000 Griwna;
- Bei einer anerkannten Behinderung der Gruppe III: 200.000 Griwna.
Sollte ein Mitarbeiter ums Leben kommen, erhalten seine Angehörigen eine einmalige Zahlung in Höhe von 1 Million Griwna.
Das Ministerium für Sozialpolitik der Ukraine plant, die Vergabe dieser Soforthilfe zu überarbeiten, damit Betroffene keinen erneuten Antrag stellen müssen. Allerdings gibt es derzeit Schwierigkeiten, da nicht alle relevanten Daten im offiziellen Register erfasst sind. Wie Danylo Hetmanzew betonte,
„Das Recht auf soziale Absicherung darf nicht von technischen Fehlern im Register abhängen.“
Viele Betriebe fehlen in der Datenbank, weil ihre Angaben unvollständig oder ungenau sind. Zudem stimmt der Firmensitz oft nicht mit dem tatsächlichen Arbeitsort der Angestellten überein, was die Bearbeitung zusätzlich erschwert. Um Verzögerungen bei den Auszahlungen zu vermeiden, muss das Meldesystem dringend verbessert werden. Nur so kann derjenige, der die Hilfe am dringendsten braucht, sie auch rechtzeitig erhalten – denn die Beschäftigten der kritischen Infrastruktur sind das Rückgrat des Staates im Krieg.
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