Illegaler Rohstoffabbau in fünf Regionen aufgedeckt: Staat erleidet Schaden von über 1,5 Milliarden.
Illegale Rohstoffabbau-Schemata enttarnt
Nach Angaben von Novyny.live: In fünf Regionen der Ukraine haben Ermittlungsbehörden Netzwerke des illegalen Rohstoffabbaus aufgedeckt. Dem Staat entstand dadurch ein Schaden von mehr als 1,5 Milliarden Griwna. Gegen neun Beteiligte wurde bereits ein Strafverfahren eingeleitet – sie stehen im Verdacht, Straftaten im Zusammenhang mit der Rohstoffgewinnung begangen zu haben.
Ausmaß der illegalen Förderung
Den Angaben zufolge wurden über 450.000 Kubikmeter Ressourcen unrechtmäßig abgebaut. Der größte Anteil entfällt auf Granit: Mehr als 375.000 Kubikmeter wurden illegal gefördert, was einen staatlichen Schaden von über 1,25 Milliarden Griwna verursachte. Zudem wurden mehr als 60.000 Kubikmeter Grundwasser illegal entnommen. Für die zentrale Wasserversorgung wurden 30 Brunnen genutzt, was zusätzliche finanzielle Verluste von über 12,6 Millionen Griwna nach sich zog.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden mindestens zwölf Sprengungen durchgeführt – ein Hinweis auf die Schwere der begangenen Verstöße.
Ruslan Krawtschenko, Vertreter der Strafverfolgungsbehörden, erklärte: 'Die Bodenschätze gehören dem ukrainischen Volk. Verstöße gegen das Gesetz in diesem Bereich ziehen unweigerlich Konsequenzen nach sich – unabhängig von Position oder Status der Beteiligten.'
Dieser Fall verdeutlicht die anhaltende Problematik des illegalen Rohstoffabbaus in der Ukraine, der eine ernsthafte Bedrohung für Umwelt und Wirtschaft darstellt. Die Bekämpfung solcher Machenschaften ist ein zentraler Bestandteil der Strategie für nachhaltige Entwicklung und den Schutz staatlicher Ressourcen. Die Ermittlungsbehörden arbeiten weiter daran, alle Verantwortlichen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen, um die Rechtsstaatlichkeit im Rohstoffsektor zu stärken.
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