Ukrainer in Polen können ihren legalen Status verlieren: Was bis zum 30. September zu tun ist.
Nach Angaben von inkorr.com: Ab dem 1. Oktober könnten Ukrainer die Möglichkeit verlieren, legal in Polen zu bleiben. Diese Informationen wurden von der Zeitung 'Chvilya' unter Berufung auf inpoland.net veröffentlicht.
Neue Initiative des Präsidenten von Polen
Der Präsident von Polen, Andrzej Duda, hat sich geweigert, den Vorschlag zur Verlängerung des vorübergehenden Schutzstatus für ukrainische Flüchtlinge bis März 2026 zu unterstützen. Stattdessen hat er dem Parlament ein neues Gesetz vorgelegt, nach dem Sozialleistungen und kostenlose medizinische Hilfe nur für diejenigen Ukrainer verfügbar sein werden, die eine offizielle Arbeit in Polen haben.
Dorota Loboda:
Ein spezielles Gesetz zur Unterstützung von Ukrainern in Polen gilt seit 2022 und regelt ihre Rechte auf Aufenthalt, Beschäftigung, Bildung und medizinische Versorgung. Derzeit sind mehr als eine Million Ukrainer in Polen in Ungewissheit über den Status ihrer legalen Aufenthaltserlaubnis.
Empfehlungen von Juristen
Dieses Gesetz gilt nicht nur für diejenigen, die nach dem 24. Februar wegen des Krieges geflohen sind, sondern auch für Ukrainer, die bereits früher nach Polen gekommen sind. Juristen raten, die Anträge auf vorübergehenden Aufenthalt bis zum 30. September einzureichen, um einen gewissen Schutz zu gewährleisten.
Die Diskussion über den Gesetzentwurf zur Unterstützung der Ukrainer hat unter mehr als einer Million Ukrainern, die ihren legalen Status in Polen verlieren könnten, erhebliche Besorgnis ausgelöst. Der neue Gesetzentwurf, der Sozialleistungen und medizinische Dienstleistungen nur für diejenigen einschränkt, die offiziell beschäftigt sind, könnte viele dazu zwingen, ihre Pläne zu ändern und bis Ende September einen neuen Status zu beantragen.
Die Änderungen im Gesetz wurden durch die Notwendigkeit verursacht, die Regeln für den Aufenthalt von Ausländern in Polen in Anbetracht der steigenden wirtschaftlichen Situation zu ordnen. Viele Ukrainer, die gezwungen waren, ihr Land zu verlassen, müssen nun dringend auf die neuen Anforderungen reagieren, was eine Reihe von Herausforderungen bei der Erlangung des Status und der sozialen Unterstützung mit sich bringt.
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