Neue Vorschriften für PrivatBank: Einkommensnachweis für Empfänger von Auslandsüberweisungen.
Verschärfte Regeln für Devisentransfers
Nach Angaben von Novyny.live: Die PrivatBank hat ihre Richtlinien für internationale Geldtransfers verschärft. Künftig kann die Bank nicht nur die familiären Verhältnisse, sondern auch die Herkunft der Mittel überprüfen. Ein aktueller Fall zeigt, wie streng der finanzielle Monitoring-Prozess nun gehandhabt wird: Ein Kunde, der Geld an seine Mutter überwies, sah sich mit unerwarteten Auflagen konfrontiert.
Obwohl der Kunde das familiäre Verhältnis nachweisen konnte, verlangte die Bank von seiner Mutter einen Nachweis über die Einkünfte ihres Sohnes, also des Überweisenden. Die Mutter erhielt einen Anruf mit der Bitte, eine entsprechende Einkommenserklärung vorzulegen. Die PrivatBank betont, dass für Überweisungen von Eltern an Kinder stets eine Geburtsurkunde erforderlich sei.
Konkrete Auflagen für Kunden
Der betroffene Kunde erhielt nach dem Vorfall eine Mitteilung, in der er aufgefordert wurde, die Höhe seiner Einnahmen bis zum 10.01.26 zu aktualisieren und für den letzten Monat zu belegen. Der Kunde kommentierte die Situation mit den Worten:
„Es handelt sich um mein eigenes Geld, das ich auf mein FOP-Konto erhalten habe.“
Diese Maßnahmen basieren auf aktualisierten Transferregeln, die im Jahr 2026 in Kraft getreten sind. Die neuen Anforderungen der PrivatBank gehen damit über eine reine Verwandtschaftsprüfung hinaus und zielen auf die Legitimierung der Geldflüsse ab. Diese Praxis könnte zahlreiche Kunden betreffen, die regelmäßig Auslandsüberweisungen tätigen.
Die eingeführten Regelungen könnten den Ablauf von Devisentransfers in der Ukraine grundlegend verändern, da der geforderte Einkommensnachweis den Prozess für viele erschwert. Dies unterstreicht den weltweiten Trend zur verstärkten Überwachung durch Finanzinstitute, die damit Geldwäsche und illegale Transaktionen bekämpfen wollen. Für Verbraucher bedeutet dies oft einen höheren bürokratischen Aufwand.
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