Die USA retten Russland vor Chaos: Was Washington fürchtet.

Die USA retten Russland vor Chaos: Was Washington fürchtet
Die USA retten Russland vor Chaos: Was Washington fürchtet

Nach Angaben von ТСН: Die Situation an der Front in der Ukraine lässt zu wünschen übrig, aber die inneren Schwierigkeiten der Russischen Föderation könnten gravierender sein.

Dmytro Zhmailo, Executive Director des Ukrainischen Zentrums für Sicherheit und Zusammenarbeit, bemerkte in einem Interview, dass die Aktivität der USA in bestimmten Fragen ein Zeichen dafür sein könnte, dass sie großen Chaos im Aggressorland vermeiden wollen.

Russlands Angst vor einem neuen „Prigoschin“

Der Experte betonte, dass die westlichen Verbündeten, insbesondere die USA, besorgt sind über ein Szenario, in dem die russische Staatlichkeit schnell zu zerfallen beginnen könnte.

„Wir sprechen darüber, dass wir in einer sehr komplexen Situation sind. Wir haben viele Probleme – in der Armee, Mobilisierungsprobleme. Aber wenn die Amerikaner so sehr in die Rettung Russlands eingestiegen sind, bedeutet das, dass es in der RF nicht weniger, sondern sogar mehr Probleme gibt“,
bemerkte Zhmailo.

Er fügte auch hinzu, dass Washington besorgt ist über die Möglichkeit eines „neuen Prigoschin“, der bei einem Frontzusammenbruch den Atomstaat in unkontrollierbares Chaos stürzen könnte.

Darüber hinaus führt die Ukraine aktiv Angriffe auf die Tanker der russischen „Schattenflotte“ durch, was gemischte Reaktionen bei den internationalen Partnern auslöste. Das Problem ist, dass diese Schiffe oft die Namen wechseln und unter Flaggen afrikanischer Länder wie Sierra Leone oder Gambia fahren.

Zhmailo betonte, dass die Ukraine handelt wie ein „eingeengtes Tier“, gezwungen, alle verfügbaren Mittel für Angriffe zu nutzen. Solche Aktionen haben bereits zu einem Rückgang von 20 % in der russischen Öl- und Gasindustrie geführt.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Feindes spüren zunehmend die Zivilisten in Russland:

  • Stand September 2024 wurden etwa 40 % der Kapazitäten aufgrund von Logistikunterbrechungen ausgesetzt.

  • Russland ist gezwungen, zum ersten Mal leichte Erdölerzeugnisse (Benzin und Diesel) zu importieren.

  • Etwa 360 private Tankstellen wurden aufgrund von Kraftstoffmangel geschlossen, der jetzt überwiegend an staatliche Tankstellen geleitet wird.

Der Experte bemerkte, dass, obwohl die Krise bereits beginnt, die russische Armee zu beeinflussen, dies an der Front aufgrund der Taktik der „Infanteriestürme“ der Besatzer bisher nicht spürbar ist. In der Zwischenzeit plant die Ukraine, die Waffenproduktion für noch umfassendere Angriffe auf das Territorium des Feindes zu steigern.

Wir erinnern uns daran, dass im Schwarzen Meer, in der Nähe der türkischen Küste, praktisch gleichzeitig die Tanker „Kairos“ und „Virat“ explodierten und brannten, die wegen des Transports von russischem Öl internationalem Sanktionen unterlagen.

Somit wird die Situation an der russischen Front immer angespannter, und die Handlungen der Ukraine im Kontext der Angriffe auf die russische Schifffahrt spiegeln nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Strategie im Kampf gegen den Aggressor wider. Dies weckt Besorgnis bei den internationalen Partnern, jedoch zeigt die Aktivierung der Aktionen die Bereitschaft der Ukraine zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen.


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