Lebensmittelpreise in der Ukraine steigen weiter an.
Teuerung bei Grundnahrungsmitteln
Nach Angaben von Novyny.live: Die Preise für Lebensmittel in der Ukraine ziehen erneut deutlich an. Als Hauptgründe nennen Händler die gestiegenen Kraftstoffkosten und die hohen Ausgaben für den Betrieb von Gewächshäusern. Obwohl die Verkäufer auf den Märkten versuchen, die Preise für Gemüse, Obst, Fleisch und Fisch zu bremsen, sind deutliche Steigerungen zu verzeichnen.
Aktuellen Daten zufolge verteuerten sich Lebensmittel insgesamt um 15 bis 20 Prozent. So kosten Tomaten aus Uman und Mykolajiw zwischen 200 und 300 Hrywnja pro Kilogramm. Aus der Türkei importierte Cherrytomaten sind für 150 bis 200 Hrywnja zu haben. Bei anderem Gemüse sieht es ähnlich aus:
- Zucchini: 230 Hrywnja pro Kilogramm
- Weißkohl: 50–100 Hrywnja pro Kilogramm
Die Lage auf dem Obstmarkt ist ebenfalls angespannt. Trauben aus Moldawien kosten 80 Hrywnja pro Kilogramm, Bananen 100 Hrywnja. Für ein Kilogramm Zitronen werden in ukrainischen Geschäften 150 Hrywnja verlangt.
Die Fleischpreise setzen ihren Aufwärtstrend fort. Milchkalbfleisch liegt bei 450 Hrywnja, junges Rindfleisch bei 380 Hrywnja. Schweinefleisch bewegt sich im Bereich von 250 bis 300 Hrywnja pro Kilogramm. Die Händler verweisen auf moderate Steigerungen von nur 5 bis 10 Hrywnja. Der Verkäufer Jewgenij erklärt die Situation so:
„Es kann steigen, es kann etwas fallen – alles hängt von der Lage ab. Sehen Sie, der Treibstoff ist teurer geworden, der Transport kostet jetzt etwas mehr.“ - Jewgenij
Auch Fisch ist von der Teuerungswelle erfasst. Für gesalzenen Hering werden 200 Hrywnja pro Kilogramm verlangt, frische Makrele kostet 380 Hrywnja. Garnelen sind je nach Größe für 350 bis 450 Hrywnja erhältlich.
Die Markthändler betonen ihre Bemühungen, die Preise trotz aller Widrigkeiten im Rahmen zu halten. Anatolij, einer der Verkäufer, führt aus:
„Für alles sind die Preise schon gestiegen. Also, die Produkte sind um 15–20 Prozent teurer geworden. Alles ist teurer. Importware – das ist klar, aber jetzt kommt noch die Gewächshaus-Saison dazu, alles muss beheizt werden.“ - Anatolij
Diese Entwicklung bereitet den Verbrauchern Sorgen, die nach Wegen suchen, ihre Ausgaben für Lebensmittel angesichts der anhaltenden Teuerung zu reduzieren. Die Preisentwicklung zeigt die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes. Vor dem Hintergrund steigender Produktions- und Transportkosten könnten sich die Versorgungsschwierigkeiten für die Bevölkerung noch verschärfen. Gleichzeitig geraten die Händler, die die Preise niedrig halten wollen, zunehmend in einen Kostendruck, der die Stabilität des gesamten Lebensmittelmarktes gefährden kann.
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