Das Umsiedlungsprogramm nach Russland ist gescheitert: Das Interesse ist auf ein Rekordtief gefallen.
Nach Angaben von inkorr.com: Laut Informationen des Zentrums für Bekämpfung von Desinformation hat die Anzahl der Personen, die freiwillig in die Russische Föderation umsiedeln möchten, erheblich abgenommen. Im Jahr 2025 haben lediglich 12.500 Menschen Anträge zur Teilnahme am Programm eingereicht, was dreimal weniger ist als im vergangenen Jahr (36.400). Dies ist der niedrigste Wert seit 14 Jahren.
Die meisten neuen Bürger kamen aus Zentralasien, insbesondere aus Kasachstan, Tadschikistan und Usbekistan, während aus 'nicht freundlichen' Ländern nur etwa zweitausend Personen eintrafen. Im Zentrum wurde festgestellt, dass die Hauptursache für den plötzlichen Rückgang des Interesses an der Umsiedlung nach Russland die Angst vor der Zwangsmobilisierung ist. Russische Sicherheitskräfte behaupten, dass über 30.000 neue Bürger sich der Einberufung zum Militärdienst entzogen haben, und einige von ihnen wurden später an die Front geschickt. Experten weisen auch darauf hin, dass Russland aufgrund des Krieges, wirtschaftlicher Probleme, Sanktionen und verschlechterter Lebensbedingungen für Ausländer weniger attraktiv wird.
Angst vor der Militärdienstpflicht
Die Ukrainer streben immer weniger danach, nach Russland im Rahmen des freiwilligen Umsiedlungsprogramms umzuziehen, was mit der Angst vor der Militärdienstpflicht und der allgemeinen Verschlechterung der Lebensbedingungen in Russland aufgrund des Krieges und wirtschaftlicher Schwierigkeiten zusammenhängt. Dies könnte auf eine wachsende negative Wahrnehmung Russlands unter den Bürgern der Ukraine hinweisen.
Der Rückgang der Anzahl derjenigen, die in Russland umsiedeln möchten, unterstreicht die schwierige Situation, in der sowohl die Ukrainer als auch die russischen Umsiedlungsprogramme stecken. Die gesellschaftliche Atmosphäre, insbesondere die Angst vor dem Militärdienst, beeinflusst die Entscheidungen vieler Menschen und zwingt sie, nach anderen Lebensmöglichkeiten zu suchen. Dies zeigt einen Wandel in den Ansichten zu Russland im Kontext der aktuellen Ereignisse und wirtschaftlichen Realitäten.
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