Gettmanzew fordert Anhebung des Existenzminimums in der Ukraine auf 12.000 Hrywnja.

Gettmanzew fordert Anhebung des Existenzminimums in der Ukraine auf 12.000 Hrywnja
Gettmanzew fordert Anhebung des Existenzminimums in der Ukraine auf 12.000 Hrywnja

Warum das Existenzminimum steigen muss

Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Der Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Finanz-, Steuer- und Zollpolitik, Danylo Hetmanzew, hat sich für eine deutliche Erhöhung des tatsächlichen Existenzminimums in der Ukraine ausgesprochen. Seiner Einschätzung nach wäre ein monatlicher Betrag von 11.000 bis 12.000 Hrywnja angemessen, um die aktuellen wirtschaftlichen Realitäten im Land widerzuspiegeln.

Zum Vergleich: Für das Jahr 2026 ist das Existenzminimum pro Person auf 3.209 Hrywnja festgelegt – das sind 289 Hrywnja (9,9 Prozent) mehr als zuvor. Für Kinder unter sechs Jahren liegt der Wert bei 2.817 Hrywnja, für Kinder zwischen sechs und 18 Jahren bei 3.512 Hrywnja. Erwerbsfähige Personen haben einen Richtwert von 3.328 Hrywnja, während für Menschen, die nicht mehr arbeiten können, 2.595 Hrywnja gelten.

Neue Wege in der Sozialpolitik

„Das Existenzminimum muss mit der Mindestrente und dem steuerfreien Mindestbetrag gleichgesetzt werden“ – Danylo Hetmanzew

Hetmanzew betonte außerdem, dass der Mindestlohn an den aktualisierten Existenzminimum-Wert gekoppelt werden sollte und zudem steuerfrei bleiben müsse. Dies würde die Kaufkraft der unteren Einkommensgruppen stärken und soziale Ungleichheiten verringern.

Bereits im Mai 2026 wurde im Parlament der Gesetzentwurf Nr. 15224-5 eingebracht, der eine Neubewertung des Existenzminimums vorsieht. Dieses Vorhaben könnte ein entscheidender Schritt für die Reform der Sozialpolitik sein, insbesondere um die Lebensbedingungen der Bürger zu verbessern und ihren Wohlstand zu fördern.

Die Anhebung des Existenzminimums ist ein zentrales Thema, das den sozialen Schutz der Bevölkerung direkt betrifft – vor allem angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen. Hetmanzews Vorschlag zielt darauf ab, die sozialen Standards an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten anzupassen, was erhebliche Auswirkungen auf die Staatsausgaben und die Sozialpolitik hätte. Sollte der Gesetzentwurf umgesetzt werden, könnte dies nicht nur die soziale Absicherung verbessern, sondern auch einen Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes geben.


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