Massiver Krypto-Diebstahl über Steam: Hacker infizierte 8000 Rechner mit manipulierten Spielen.

Massiver Krypto-Diebstahl über Steam: Hacker infizierte 8000 Rechner mit manipulierten Spielen
Massiver Krypto-Diebstahl über Steam: Hacker infizierte 8000 Rechner mit manipulierten Spielen

Festnahme von Ziair Wilkins: Anklage wegen Kryptowährungsbetrugs

Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Die US-Behörden haben den 21-jährigen Ziair Wilkins festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, über manipulierte Spiele auf der Plattform Steam Schadsoftware verbreitet und damit Kryptowährungen im Wert von über 220.000 Dollar gestohlen zu haben. Die Festnahme erfolgte am 14. Juli, anschließend erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Verschwörung zum unbefugten Zugriff auf Computersysteme. Der Fall wird nun vor einem Gericht im Bundesstaat Washington verhandelt, ein Urteil steht noch aus.

Die Vorgehensweise: Acht infizierte Spiele und tausende betroffene Geräte

Laut Ermittlungsbehörden veröffentlichte Wilkins zwischen Mai 2024 und Februar 2026 insgesamt acht Spiele, die mit eingebetteten Viren versehen waren. Diese dienten als Trojaner, um sich Zugang zu fremden Rechnern zu verschaffen. Die infizierten Titel:

  • BlockBlasters
  • Chemia
  • Dashverse/DashFPS
  • Lampy
  • Lunara
  • PirateFi
  • Tokenova

Mit dieser Methode gelang es dem Täter, rund 8.000 Computer zu infiltrieren. Im Zuge dieser Aktionen erlangte er die Kontrolle über 80 Krypto-Wallets und konnte so hohe Summen in digitalen Währungen abzweigen. Der Schaden belief sich auf mehr als 220.000 Dollar.

Dieser Fall zeigt deutlich, wie Kriminelle die wachsende Beliebtheit von Kryptowährungen ausnutzen. Die Anonymität und die einfache Verfügbarkeit digitaler Vermögenswerte machen sie zu einem immer attraktiveren Ziel für Cyberangriffe.

Die Verwendung von Schadsoftware, die direkt in Spiele integriert ist, stellt eine neue und besonders heimtückische Methode des Krypto-Diebstahls dar. Angesichts der hohen Anzahl infizierter Geräte verdeutlicht der Vorfall die erheblichen Sicherheitsrisiken für Nutzer von Plattformen wie Steam. Weitere Details zu dem Fall werden in den kommenden Wochen erwartet.


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