Radoniza 2026: Termin und Bräuche für das Totengedenken nach Ostern.
Radoniza – ein Tag des Gedenkens
Nach Angaben von Novyny.live: Im orthodoxen Kalender nimmt die Radoniza einen besonderen Platz ein: Sie ist der erste kirchliche Gedenktag für die Verstorbenen nach Ostern. Im Jahr 2026 fällt dieses Datum auf den 21. April. Gläubige nutzen diesen Tag, um ihrer lieben Toten zu gedenken und für sie zu beten.
Ostern wird 2026 am 12. April gefeiert, und die Radoniza folgt kurz darauf. Sie hat für alle, die ihrer verstorbenen Angehörigen gedenken, eine tiefe Bedeutung. An diesem Tag besuchen die Menschen traditionell die Kirchen, reichen Zettel mit den Namen der Verstorbenen ein, entzünden Kerzen und sprechen Gebete für deren Seelen. Der Brauch verbindet die Freude über die Auferstehung Christi mit der ehrenden Erinnerung an diejenigen, die nicht mehr unter uns weilen.
Überlieferte Bräuche an der Radoniza
Im Volksmund wird dieses Fest auch als 'Grobky' oder 'Probody' bezeichnet. Es gelten bestimmte Regeln, die es zu beachten gilt. So ist es an diesem Gedenktag nicht erlaubt:
- Speisen auf den Gräbern zurückzulassen;
- auf dem Friedhof zu essen;
- Alkohol und Zigaretten dort zu hinterlassen;
- der Verstorbenen mit Alkohol zu gedenken;
- sie in einem negativen Zusammenhang zu erwähnen;
- zu weinen.
Die Radoniza ist eine Zeit der Besinnung, des Gebets und der Ehrung derer, die in die Ewigkeit eingegangen sind. Die Gläubigen bemühen sich, eine Atmosphäre des Respekts und der Würde zu wahren, indem sie diesen Tag auf eine Weise begehen, die ihre Ehrfurcht vor dem Andenken der Verstorbenen unterstreicht.
Dieses Fest nach Ostern hat für orthodoxe Christen eine tiefe spirituelle Bedeutung, da es die Möglichkeit bietet, die Verbindung zur Erinnerung an die Verstorbenen zu erneuern.
Es ist nicht nur eine religiöse Pflicht, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Identität, der die Bindung zwischen den Generationen hervorhebt. Die Einhaltung der Traditionen und Regeln an diesem Tag spiegelt die Achtung gegenüber den Dahingegangenen wider und hilft den Gläubigen im Prozess der Trauer und des Gedenkens.
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