Angriff auf Krywyj Rih und Odessa: Tote und Verletzte bei russischen Raketenschlägen.
Raketeneinschlag in Krywyj Rih
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 23. Juni 2026 um 11:01 Uhr wurde die zivile Infrastruktur in Krywyj Rih von einem Raketenangriff getroffen. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, die Zahl der Verletzten stieg auf 23. Laut lokalen Behörden lag die Anzahl der Verwundeten um 12:20 Uhr noch bei 19, von denen fünf sich in einem kritischen Zustand befanden. Um 12:50 Uhr erhöhte sich die Zahl der Betroffenen auf 23, darunter eine Frau, die äußerst schwer verletzt war.
Die Attacke beschädigte industrielle Einrichtungen, darunter ein Gebäude, einen Bagger und einen Pkw. Die Rettungskräfte arbeiten intensiv daran, die Folgen des Raketenschlags zu bewältigen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zu der Lage und erklärte: 'In Krywyj Rih laufen derzeit die Aufräumarbeiten nach dem russischen Raketenangriff auf die Stadt. Die Russen haben direkt die zivile Infrastruktur getroffen. Die Feuerwehr hat den Brand bereits gelöscht. Stand jetzt wissen wir leider von drei Toten. Mehr als 20 Menschen sind verletzt, drei von ihnen schwer. Alle erhalten die notwendige Versorgung.'
Wolodymyr Selenskyj
Angriff an der Küste von Odessa
Am selben Tag ereignete sich zudem ein Angriff an der Küste von Odessa, bei dem eine 26-jährige Frau ums Leben kam und ein 39-jähriger Mann verletzt wurde. Oleksandr Wilkul, stellvertretender Leiter der Oblastverwaltung Dnipropetrowsk, merkte an:
'Es gibt Schwerverletzte, alle wurden bereits in Krankenhäuser gebracht und liegen auf dem Operationstisch. Die Ärzte tun alles Menschenmögliche und kämpfen um ihr Leben.'
Oleksandr Wilkul
Diese Ereignisse verdeutlichen die anhaltend angespannte Lage in der Ukraine, wo die Zivilbevölkerung weiterhin durch militärische Handlungen bedroht wird. Die Behörden rufen die Bürger zur Vorsicht und zur Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen auf. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie verletzlich zivile Strukturen in Kriegszeiten sind.
Im Kontext des fortdauernden Konflikts unterstreichen solche Attacken die Notwendigkeit, Zivilisten und kritische Infrastruktur zu schützen, da die Folgen sowohl für die Menschen als auch für die Wirtschaft des Landes verheerend sein können.
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